Theater: fremd muslim niemand sein - Ein Krimi über Kolonialismus, Islam und europäische Arroganz

 

Ein Jugendlicher ist verschwunden und zwei Polizisten begeben sich auf die Suche nach ihm. Doch was hat es mit Jamal auf sich? Denn seine Name Jamal al-Din al-Afghani ist erfunden. Und dann erfahren die Polizisten auch noch, dass sich Jamal gut mit dem Koran auskennt, Suren zitieren kann und gerne über den Islam spricht. Ist Jamal also ein Terrorist?

Allerdings muss sich der Kommissar bald eingestehen, dass Jamal nicht in die üblichen Schubladen passt. Die Salafisten sind offensichtlich schlecht auf ihn zu sprechen und außerdem hat sich Jamal ausführlich mit der Kolonialgeschichte Asiens beschäftigt. Dadurch gerät der Kommissar immer tiefer in die Hintergründe der europäischen Intoleranz gegenüber dem Islam hinein ...

»fremd muslim niemand sein« ist ein spannender Krimi, in dem sich der Islam von einer für europäische Augen »neuen« Seite zeigt, quasi seine freiheitlichen Wurzeln und seinen Sinn für Gleichberechtigung und Menschenrechte offenbart. Gleichzeitig entblößt das Stück die westliche Version von Zivilisation und Demokratie als Masken, hinter denen sich Ausbeutung und Arroganz verbergen.

Theater odos bringt Jugendlichen und Erwachsenen wichtige Themen nahe, die meist in der Öffentlichkeit unbeachtet bleiben. Theater odos geht auf Reisen und spielt an jedem Ort. Die entsprechende technische Ausstattung wird mitgebracht. Theater odos kann für die Interkulturelle Woche gebucht werden.

 
Materialheft:
Gliederung 2016
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