Diakonie-Zitat: Menschenrecht auf Schutz und Asyl erhalten Breites Bündnis fordert Erhalt des individuellen Asylrechts in Europa

 

10.11.2017, Berlin, Diakonie: Die Diakonie Deutschland appelliert gemeinsam mit Amnesty International, der Arbeiterwohlfahrt, dem Paritätische Gesamtverband, dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst, der Neue Richtervereinigung und Pro Asyl an die an den Sondierungsgesprächen beteiligten Parteien, dass sich die zukünftige Bundesregierung bei den kommenden EU-Ratsverhandlungen über die Reform des gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) mit Nachdruck für den Erhalt der bisher geltenden völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und europarechtlichen Standards einsetzt. Dazu sagt der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich

Lilie: "Ich erwarte von der neuen Bundesregierung, dass sie sich mit starker Stimme für den Erhalt der Prüfung von individuellen Asylgründen in der EU genauso engagiert einsetzt wie sie das beim Rettungsschirm für die Banken oder in der Griechenlandkrise getan hat. Dieser gleiche Einsatz muss auch für eine gerechte Verteilung von Flüchtlingen in Europa gelten. Deutschland und die EU sind historisch und rechtlich in der Verpflichtung - und als eine der reichsten Regionen der Welt auch in der Lage und in der Verantwortung-, das Menschenrecht auf Schutz und Asyl zu gewährleisten. Wenn wir in Europa dafür nicht einstehen, wer dann?"

Den Wortlaut des gemeinsamen Appels finden Sie im Anhang.

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