Newsletter Januar 2016

 

1. Ideen für Ihre Interkulturelle Woche 2016
2. Materialien für Gottesdienste und Andachten
3. Aktuelle Stimmen aus den Kirchen zum Thema Flüchtlinge
4. Termine

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Organisatorinnen und Organisatoren der Interkulturellen Woche,

wir laden Sie herzlich zur Vorbereitungstagung am 19. und 20. Februar 2016 in Magdeburg ein. Wir wollen dort gemeinsam die Themen und Inhalte für die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) 2016 diskutieren. Alle Informationen zum Inhalt der Tagung und zu den organisatorischen Fragen können Sie hier / online im fortlaufend aktualisierten Tagungsprogramm einsehen. Der Tagungsflyer steht Ihnen ebenfalls als / PDF zur Verfügung.
Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung zur Tagung - unabhängig von einer etwaigen Hotelbuchung - bis zum 10. Februar 2016 an den Ökumenischen Vorbereitungsausschuss (ÖVA) zur Interkulturellen Woche. Sie können sich / online anmelden oder uns das / Print-Formular faxen oder zusenden: ÖVA zur Interkulturellen Woche, Postfach 16 06 46, 60069 Frankfurt/M., Fax: 069/ 2423 14 -71, info@interkulturellewoche.de.
Neu ist diesmal, dass keine Barzahlung der Tagungsgebühr vor Ort möglich ist, sondern um eine Überweisung bis zum 10. Februar 2016 gebeten wird.

1. Ideen für Ihre Interkulturelle Woche 2016

Wenn Sie bereits jetzt Ausschau halten nach Filmen, Theaterstücken oder Ausstellungen für Ihre IKW 2016, dann werden Sie auf unserer Homepage fündig. In der Rubrik „Good Practice“ finden Sie stets Vorschläge mitsamt den Informationen zu den Bestell- und Kontaktmöglichkeiten. In der letzten Zeit haben wir  insbesondere Filme und Theaterstücke neu eingestellt. Hier finden Sie z.B. eine Auswahl an

2. Materialien für Gottesdienste und Andachten

Planen Sie Gottesdienste und Andachten für und mit Flüchtlingen und suchen Material oder Anregungen?

  • Dann möchten wir Ihnen einen Blick auf unsere Online-Rubrik
    / Gottesdienstbausteine“ empfehlen, dort werden z.B. die / mehrsprachigen Liturgie-Blätter (englisch, französisch arabisch, persisch, oromo, weitere Sprachen in Vorbereitung), entwickelt von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, vorgestellt. Sie beziehen sich auf lutherische Gottesdienste, sind aber für alle Gottesdienstformen hilfreich.
    Oder sie schauen sich hier um:
  • Ein sechssprachiges Liturgieheft für internationale Gottesdienste "Christus verbindet Welten." (2015) hat das / Gottesdienstinstitut herausgebracht.
  • Auf / www.ekd.de/themen/gottesdienst-und-migration/index.html  werden unter „weitere Links“ ebenfalls Informationen und Material aufgeführt.
  • Auf dem religionspädagogischen Portal der katholischen Kirche sind Materialien zum Thema Flucht / www.rpp-katholisch.de verlinkt.

3. Aktuelle Stimmen aus den Kirchen zum Thema Flüchtlinge

Das Engagement in der Gesellschaft für Geflüchtete ist riesig. Die Vorsitzenden der Kirchen haben sich regelmäßig zum Umgang mit Flüchtlingen und zu Fragen der Integration und des Zuzuges geäußert. Wir stellen unter / Aktuelles Beispiele hierzu ein. Auf der Homepage der Evangelischen Kirche in Deutschland finden Sie im Themenportal „Flüchtlinge“ / www.ekd.de/fluechtlinge Meldungen und Informationen aus den Gliedkirchen und der EKD. Bei der Deutschen Bischofskonferenz  werden insbesondere Projekte der katholischen Kirche vor- und Informationen bereitgestellt: / www.dbk.de/themen/fluechtlingshilfe.
Hier ein kurzer Ausblick auf Meinungsäußerungen zum Thema Flüchtlinge bzw. Obergrenzen für Flüchtlinge aus der letzten Zeit:

In seiner Stellungnahme vom 22.1.2016 schreibt der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): „Der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein.“ (Jesaja 32, 17) Auf diese Verheißung vertraut der Rat und tritt für eine offene Gesellschaft ein und betont den Wert des Grundgesetzes mit seinen Prinzipien der Menschenwürde, der Freiheit und des Rechts. Gemeinsam mit den anderen Staaten in Europa und darüber hinaus sind auch das humanitäre Völkerrecht und die Genfer Flüchtlingskonvention zu bewahren und durchzusetzen.“ / zur Stellungnahme

Der Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, hat sich kritisch zu Forderungen nach Obergrenzen für Flüchtlinge geäußert. Man dürfe Verantwortungsethik und Gesinnungsethik nicht gegeneinander ausspielen, sagte Heinrich Bedford-Strohm. Er erwarte von der Politik eine Antwort auf die Frage, "was passiert, wenn ein Land nach dem anderen die Grenzen schließt", so Bedford-Strohm am 20.1.2016 im "mittagsmagazin" des ZDF. / www.ekd.de/aktuell

Bereits im Dezember 2015 bezeichnet Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, die politische Diskussion um Obergrenzen bei der Flüchtlingsaufnahme in Deutschland für ein „Scheingefecht“, da keiner diese Obergrenze benennen könne und die Frage sei, wie diese bemessen werden könne. Und man wisse, dass auch rechtlich gesehen diese eine äußerst vage Geschichte sei. „Aber dieses Wort "Obergrenze" führt völlig in die Irre. Man sucht nach irgendeinem Anker, um dann Sicherheit zu vermitteln, den Menschen zu sagen: Wenn wir das hätten, wenn das Wort ausgesprochen wäre, dann hätten wir das Problem im Griff, was natürlich – aus meiner Sicht – nicht stimmt.“ Das vollständige Interview vom 20.12.2015 finden Sie im / Deutschlandfunk.

4. Termine

Interkulturelle WocheDer für die bundesweite Interkulturelle Woche 2016 empfohlene Termin ist: Sonntag, der 25. September bis Samstag, der 1. Oktober 2016. Der Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der IKW und findet am Freitag, den 30. September 2016 statt.
Der Tag der offenen Moschee ist für den 3. Oktober 2016 geplant.

Impressum
Der Ökumenische Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche (ÖVA), Postfach 16 06 46, 60069 Frankfurt am Main, Telefon 069 / 24 23 14 - 60, Fax 069 / 24 23 14 - 71, info@interkulturellewoche.de, www.interkulturellewoche.de
Redaktion: Bianca Brohmer
Bestellungen, Anfragen, Informationen und Veranstaltungshinweise bitte per E-Mail an info@interkulturellewoche.de oder per Post an oben genannte Anschrift. Dieser Newsletter erscheint ca. viermal jährlich.

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