Newsletter März 2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Organisatorinnen und Organisatoren der Interkulturellen Woche,

die Interkulturelle Woche steht dieses Jahr unter dem Motto "Vielfalt verbindet."
Wir möchten Ihnen hier die diesjährigen Plakatmotive sowie die Postkarten vorstellen, einen Rückblick auf die Vorbereitungstagung geben sowie auf Good Practice-Beispiele hinweisen. Den Materialumschlag, die Plakate und die Postkarten können Sie ab Mai 2017 auf unserer Homepage oder mit dem Bestellflyer bestellen. Der Materialumschlag enthält wie bisher das Heft und Plakat zur IKW 2017 sowie das Heft und Plakat zum Tag des Flüchtlings.
Wir freuen uns auf die kommende Aktionswoche und wünschen Ihnen gutes Gelingen bei der Vorbereitung.

In diesem Jahr stehen drei Plakate und sieben Postkarten zur Verfügung. Eine Auswahl der Plakate und Postkarten sehen Sie in diesem Newsletter. Auf unserer Homepage finden Sie alle Motive zum Anschauen und zum Herunterladen:  / www.interkulturellewoche.de/postkarten/2017 und / ww.interkulturellewoche.de/plakate/2017. Wenn Sie z.B. Ihrer Vorbereitungsgruppe alle Motive präsentieren möchten, können Sie dazu die animierte / Gif verwenden.
Alle Motive können Sie für die Vorbereitung Ihrer IKW und für Ihre Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Wir freuen uns über Belegexemplare.

Die Plakate stehen jeweils in den Größen A1, A2 und A3 zur Verfügung. Im unteren Drittel ist Platz, um Ihre Veranstaltungen zu bewerben.

Das "Logo Auge 2017" - mit und ohne dem Schriftzug "Interkulturelle Woche", das Motto, die E-Cards sowie das dynamische Webbanner stehen in der Rubrik SERVICE bereit.

Mit 160 Teilnehmenden und Referierenden hat dieses Jahr die Tagung am 17./18. Februar 2017 in Hannover stattgefunden. Eine Auswahl von Fotos können Sie in unserer / Galerie sehen.
Zum Start der Tagung diskutierten Farhad Dilmaghani von DeutschPlus e.V. aus Berlin sowie die Journalistin Kübra Gümüşay aus Hamburg und Dr. Jens Schneider von der Universität Osnabrück zum Thema "Deutschland 2017: Vielfalt im Wahljahr". Den Mitschnitt der Beiträge finden Sie hier / Audiodatei.
Anschließend wurden in acht Arbeitsgruppen folgende Themen diskutiert: Unterstützung von Flüchtlingen und in der Flüchtlingsarbeit Tätigen; Aktivitäten gegen Islamophobie; Schärfung des kirchlichen Profils gegen Rassismus und Rechtspopulismus; Abschiebungen nach Afghanistan; Teilhabe durch Bildung und Arbeit für (junge) Flüchtlinge; Familiennachzug sowie "Keine Gewalt im Namen Gottes!". Kurzberichte zu den Arbeitsgruppen stehen für Sie in einer PDF / hier bereit.

Am Abend stellte sich zunächst die Gruppe Musica Del Paradiso / www.musicadelparadiso.de mit einer Rezitation mit Musik vor. Im Anschluss las Jagoda Marinić aus ihrem Buch "Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?" und diskutierte mit dem Publikum.
Am Samstagmorgen fanden aus Anlass der im September und damit zum Start der IKW bevorstehenden Bundestagswahl Gespräche mit Politikerinnen und Politikern der im Bundestag vertretenen Parteien unter dem Titel "Wer `Wir´ sind und wo `Wir´ hinwollen: Was haben die im Bundestag vertretenen Parteien vor?!" statt.

Auf unsere Website finden Sie unter dem Menüpunkt "Good Practice" neue Hinweise auf / Projekte und Aktionen, / Filme sowie / Bücher und Materialien. Wir möchten Sie mit diesen Ideen und Impulsen bei Ihren Vorbereitungen und der Planung von Veranstaltungen unterstützen.

-> Das Projekt "Weißt du, wer ich bin?" wird in den Jahren 2017 bis 2019 erneut durchgeführt. Ab sofort können wieder Anträge für Projekte eingereicht werden. Das Projekt der drei großen Religionen für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland ist ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland und des Verbandes Islamischer Kulturzentren (VIKZ). / www.weisstduwerichbin.de

  • Zukunftszeit - Gemeinsam für ein buntes Land. So heißt die Aktion des BDKJ Bundesverbands und seiner Diözesan- und Mitgliedsverbände.

Mit der Aktion Zukunftszeit-Gemeinsam für ein buntes Land sollen von März bis September 2017 gemeinsam 35.000 Stunden "Zukunftszeit" – aktive Zeit gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für die Integration junger Geflüchteter gesammelt werden. Diese Stundenzahl entspricht der Dauer einer Legislaturperiode des Deutschen Bundestages.
Aktive in den katholischen Jugendverbänden und darüber hinaus zeigen so, wie bunt, vielfältig und tolerant die vier kommenden Regierungsjahre sein können. Viele Jugendverbandsgruppen engagieren sich schon stark in der Flüchtlingshilfe oder gegen Rechtsextremismus. Die Aktion soll dieses Engagement sichtbarer machen und weitere Ideen anstoßen. "Zukunftszeit" wird in konkreten Aktionen vor Ort gesammelt: der interkulturelle Spielenachmittag, der Gottesdienst zu Fluchtgeschichten, die Fahrrad-Demo gegen Rechtsextremismus, die interreligiöse Nacht sind nur einige der in der Broschüre vorgestellten Aktionsformen, die sich auch auf die Interkulturelle Woche übertragen lassen. So lädt der BDKJ auch andere Jugendverbände, Politiker*innen, Bischöfe und alle guten Willens ein, mitzumachen. Die gesammelten Stunden werden auf der Aktionshomepage / www.zukunftszeit.de eingetragen. Die sechsmonatige Phase "aktiv sein" endet am 16. September 2017 mit einer Abschlussaktion in Berlin.

  • Online-Petition für Familiennachzug beim Deutschen Bundestag - bis 15.3.2017

Der Kölner Flüchtlingsrat hat eine öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Die Petition verfolgt das Anliegen, unmittelbare Verbesserungen beim Familiennachzug für Menschen zu erreichen, die etwa aus Syrien nach Deutschland geflohen sind und nach Abschluss des Asylverfahrens einen so genannten subsidiären Schutz erhalten. Nach gegenwärtiger Lage ist der Familiennachzug für diese Personengruppe ausgesetzt, was dazu führt, dass Familien über Jahre nicht zusammenleben können und die betroffenen Kinder, Väter und Mütter zunehmend verzweifeln. Die Petition wird von einem breiten Bündnis im Rhein-Sieg-Gebiet unterstützt, u.a. vom Caritasverband Rhein-Sieg, Diakonischen Werk Rhein-Sieg, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, Katholischer Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis (SKM), Sozialdienst katholischer Frauen Bonn und Rhein-Sieg-Kreis (SKF).
Unter dem folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen.Eine Unterzeichnung durch Einzelpersonen ist bis zum 15.03.2017 möglich: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2017/_02/_02/Petition_69800.mitzeichnen.html

  • Internationale Wochen gegen Rassismus vom 13. bis 26. März: „100 % Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“

Alle Informationen, Kampagnen und Materialien finden Sie unter: www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Termine

 

2017:
Die bundesweite Interkulturelle Woche: Sonntag, den 24. September bis Samstag, den 30. September 2017
Bundesweiter Auftakt: Montag, den 18. September 2017 in Offenbach
Tag des Flüchtlings: Freitag, den 29. September 2017
Tag der Offenen Moschee: Dienstag, den 3. Oktober 2017

Unter dem Link / www.interkulturellewoche.de/tagungen-anderer-veranstalter listen wir regelmäßig Hinweise auf Fachtagungen und Konferenzen anderer Organisationen auf.

Impressum: 

Der Ökumenische Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche (ÖVA), Postfach 16 06 46, 60069 Frankfurt am Main, Telefon 069 / 24 23 14 - 60, Fax 069 / 24 23 14 - 71, info@interkulturellewoche.de, www.interkulturellewoche.de
Redaktion: Bianca Brohmer, Friederike Ekol
Bestellungen, Anfragen, Informationen und Veranstaltungshinweise bitte per E-Mail an info@interkulturellewoche.de oder per Post an oben genannte Anschrift. Dieser Newsletter erscheint ca. viermal jährlich.

Der ÖVA übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten.