Parallel zum laufenden Bundestagswahlkampf werben im Rahmen der bundesweiten IKW Kirchen, Kommunen und gesellschaftliche Gruppen für Zusammenhalt

 

12.09.2017, ÖVA: Parallel zum laufenden Bundestagswahlkampf findet in diesem Jahr die Interkulturelle Woche statt. In mehr als 500 Städten und Gemeinden werden bundesweit tausende Veranstaltungen erwartet. Der Ökumenische Vorbereitungsausschuss (ÖVA) geht davon aus, dass dabei folgende Themen und Forderungen im Mittelpunkt stehen:

Das Recht als Familie zusammen zu leben, muss für alle Menschen in Deutschland gelten.
Hier geht es vor allem darum, deutlich zu machen, dass die Trennung von Familienmitgliedern, die im Herkunftsland oder auf dem Fluchtweg zurückgeblieben sind, für die Betroffenen sehr belastend und nicht selten traumatisierend ist. Die Familieneinheit ist entscheidend dafür, dass Integration gelingt. Wer mit dem Herzen in Sorge um seine Liebsten ist, kann nicht ankommen, wird nicht gut Deutsch lernen und dem neuen Lebensabschnitt positiv begegnen können.

Abschiebungen in lebensgefährliche Gebiete sind inakzeptabel.
Niemand darf in eine Region zurück geschickt werden, in der sein Leben durch Krieg und Gewalt bedroht ist. Die Kirchen haben deutliche Kritik insbesondere an den Sammelabschiebungen nach Afghanistan geübt.

Rassismus entgegen treten.
Hier heißt es, sich aktiv in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubringen, Position zu beziehen und Haltung zu zeigen. Die lokalen Programme zur Interkulturelle Woche bieten vielfältige Gelegenheiten zur Begegnung und zum Kennenlernen. Direkte Begegnung auf Augenhöhe kann helfen, Ablehnung und Ausgrenzung zu überwinden.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Faltblatt „Vielfalt verbindet. Anregungen und Fragestellungen für die IKW.“  auf der Homepage www.interkulturellewoche.de

*Bundesweiter Auftakt in Offenbach am Main am Montag, den 18. September 2017:

Der Auftakt startet um 18:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Vielfalt verbindet.“ in der Kirche Hl. Dreifaltigkeit, Obere Grenzstr. 12.
Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, wird die Predigt halten. Den Vorsitz hat der Generalvikar Weihbischof Dr. Bentz, Bistum Mainz.

Die Auftaktfeier wird um 19:30 Uhr in der Theodor-Heuss-Schule, Buchhügelallee 86, fortgesetzt: Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit ihren Lehrkräften Theaterszenen, Stationen und Workshops der Vielfalt vorbereitet, um einen kreativen, kurzweiligen, aber auch nachdenklichen Abend zu bieten. Eine Tafel der Vielfalt rundet den Abend ab. Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei. alle Informationen zum Auftakt 2017

Die lokalen Veranstaltungsprogramme zur IKW finden Sie unter
www.interkulturellewoche.de/datenbank. Dort kann nach Ort, Bundesland, PLZ und Datum recherchiert werden. Hier geht es zu den Veranstaltungen in / Hessen.
Zur Geschichte der IKW: www.interkulturellewoche.de/die-geschichte
Kurzinformationen „Was ist die IKW“: www.interkulturellewoche.de/kurzinformation-zur-interkulturellen-woche

 

 

 

 
Datum:
12.09.2017
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