Theater: Bühne für Menschenrechte

 

Aufgrund der Simplizität und dokumentarischen Ausrichtung der Skripte benötigen die Darbietungen keine zeitaufwendigen Proben und können somit zu jeder Zeit an nahezu jedem Veranstaltungsort bundesweit mit jeweils vor Ort lebenden Schauspielerinnen und Schauspielern, musikalisch begleitet, dargeboten werden: in einer Kirche in Berlin, auf einer Openair-Bühne in Dortmund, in einem Nachbarschaftszentrum in einem kleinen niedersächsischen Dorf und einem Kongress zu Menschenrechtsfragen in Hamburg.

Bislang haben sich bundesweit ca. 100 professionelle Schauspieler_innen und Musiker_innen an den Darbietungen der Bühne für Menschenrechte beteiligt.
Dieses Konzept stellt somit nicht nur eine innovative Antwort auf das bisherige Problem dar, dass künstlerische Arbeit zu Menschenrechtsfragen oft nur wenige Aufführungen erlebt, sondern das aufgebaute Netzwerk wird dann auch für die Verbreitung weiterer Stücke zu dringlichen Fragen der Menschenrechte und gegen verschiedene Formen von Diskriminierung genutzt werden.

»Bühne für Menschenrechte« bietet seine Produktionen in Kooperation mit einer Vielzahl von lokalen Organisationen an, die in den Bereichen Menschenrechte, Antirassismus und Migration arbeiten. Diese Gruppen und Einrichtungen sind eingeladen, die Darbietungen zu nutzen, um bei den Zuschauerinnen und Zuschauern Interesse zu wecken und sie zu motivieren, einen Protestbrief an einen Landrat zu schreiben, an einer Mahnwoche vor einem Abschiebegefängnis teilzunehmen oder darüber nachzudenken, was es heißt, Besitzer eines EU-Passes zu sein.

 
Materialheft:
Gliederung 2014
Weitere Informationen:

www.buehne-fuer-menschenrechte.de
Trailer: perm.ly/asyl-monologe-trailer

Film Behind the Scenes: perm.ly/asyl-monologe-behind-the-scenes

Kontakt:
Michael Ruf
Tel.: 0176 / 63114541
micha.ruf@gmail.com