Stark für die Zivilgesellschaft - Das bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt

 

Ob es darum geht, zivilgesellschaftlichen Aktivismus von Bürgerinnen und Bürgern zu unterstützen oder Demokratie vor Ort zu fördern – das bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz ist Ansprechpartner und Impulsgeber von staatlicher Seite.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz setzt sich dafür ein, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken und die Zivil­ge­sellschaft zu fördern. Dabei arbeitet das BfDT mit vielen kleinen und großen Kooperationspartnern zusammen und vermittelt zwischen staatlichen und nichtstaatlichen, zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Gegründet wurde das Bündnis nach mehreren fremdenfeindlichen Übergriffen in Deutschland am 23. Mai 2000, dem Tag des Grundgesetzes, von den Bundesministerien des Innern und der Justiz, um Verbänden, Initiativen, Vereinen und Einzelpersonen einen bundesweiten staatlichen Ansprechpartner und Impulsgeber zur Seite zu stellen. Die Geschäftsstelle ist seit einiger Zeit Teil der Bundeszentrale für politische Bildung.

Aus der Praxis für die Praxis

Die Koordination und Vernetzung von Initiativen und Verbänden, die sich lokal und auch überregional für Zivilcourage und Demokratieförderung engagieren, ist eine der Hauptaufgaben des BfDT. Das Bündnis fungiert nicht nur als Ansprechpartner für Initiativen, wenn es um Kontaktfragen, inhaltliche oder finanzielle Unterstützung von Publikationen oder Hinweise für potenzielle Referentinnen und Referenten geht. Es entwickelt gemeinsam mit ehrenamtlich Engagierten auch eigene Angebote und Formate, die vor allem praxisorientierte Lösungsansätze vermitteln und öffentlich machen sollen, und organisiert bundesweite Fachtagungen zu verschiedenen Themen, bei denen ehrenamtlich Engagierte sich bundesweit austauschen können.

Für Toleranz und Weltoffenheit

Die Themenbereiche der praktischen Demokratieförderung, in denen das BfDT aktuell tätig ist, sind Demokra-tie, Extremismus, Toleranz, Integration, Gewaltprävention und Antisemitismus.

Ein wichtiger Punkt ist der Einsatz für ein gleichberechtigtes und weltoffenes Miteinander im Alltag. In Deutschland leben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Öffentliche Debatten über das gesellschaftliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft und die gesellschaftliche Entwicklung, über einen toleranten Umgang mit verschiedenen Lebensweisen und auch über den Umgang mit Flüchtlingen machen immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, eine starke Zivilgesellschaft zu fördern, die gegen Rechtsextremismus und für Toleranz eintritt.

Demokratieverständnis stärken

Um das Demokratieverständnis bei Jugendlichen zu stärken, veranstaltet das BfDT einmal im Jahr einen Jugendkongress, bei dem sich die Teilnehmenden in Workshops mit dem Thema Demokratie befassen.

Im Wettbewerb »Aktiv für Demokratie und Toleranz« zeichnet das BfDT jedes Jahr über 80 Projekte aus. Die Ehrung ist mit bis zu 5.000 Euro dotiert und soll besonders kleine Initiativen finanziell unterstützen und ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Sechs Projekte davon möchten wir Ihnen im Folgenden genauer vorstellen. Vielleicht regt das ein oder andere die Motivation dazu an, sich selbst zu engagieren und für mehr Zusammenhalt einzutreten.

 
Materialheft:
Gliederung 2014
Weitere Informationen:

Die oben aufgeführten Links, führen auf Beschreibungen von sechs Projekten, die vom BfDT im Rahmen des Wettbewerbes »Aktiv für Demokratie und Toleranz« ausgezeichnet worden sind.

Weitere Informationen über das Bündnis für Demokratie und Toleranz finden Sie im Internet unter: www.buendnis-toleranz.de

Kontakt:
Bündnis für Demokratie und Toleranz
Friedrichstraße 50, 10117 Berlin
buendnis@bpb.bund.de