Film: Lola auf der Erbse

 

Lola leidet sehr darunter, dass ihr Vater nicht mehr da ist. Vor einiger Zeit ist dieser einfach verschwunden. Seither hofft Lola inständig, dass er eines Tages zurückkehren wird. Doch dann stellt ihre Mutter Lola ihren neuen Freund vor. Und obwohl Lola diesen eigentlich ganz nett findet, lehnt sie ihn doch ab, weil sie ihren Vater nicht enttäuschen will. Wenig später lernt Lola auch Rêbin kennen, einen kurdischen Jungen, der mit seiner Familie illegal in Deutschland lebt und verändert sich durch die Freundschaft zu ihm.

Sehr einfühlsam erzählt der Film von einem Mädchen, das lernen muss, die Trennung ihrer Eltern zu akzeptieren und nicht länger in ihrer Fantasiewelt zu leben. Dabei nimmt der Film konsequent die Sichtweise der jungen Protagonistin ein, stellt den familiären Konflikt aus ihrem Blickwinkel dar und bietet so gute Identifikationsmöglichkeiten für jüngere Schülerinnen und Schüler.

Verknüpft wird diese Geschichte mit einer Nebenhandlung um einen Jungen, der eine ähnliche Außenseiterrolle wie Lola innehat und ebenfalls auf sich allein gestellt ist, weil auch er ein Geheimnis hüten muss. Ganz unaufdringlich fließt so ein sehr ernsthaftes gesellschaftliches Thema in »Lola auf der Erbse« ein, das das Interesse eines jungen Publikums für das Schicksal von Flüchtlingsfamilien wecken kann.

 
Materialheft:
Gliederung 2015
Weitere Informationen:

Der Film eignet sich für Schülerinnen und Schüler ab der 3. Jahrgangsstufe. Zu dem Film gibt es Unterrichtsmaterial.

Wenn Sie planen, den Film im Rahmen der Interkulturellen Woche öffentlich vorzuführen, nehmen Sie bitte vorab Kontakt mit der Verleihfirma auf. 

www.lolaaufdererbse.de
 

Kontakt: