Kurzinformation zur Interkulturellen Woche

 

Was ist die Interkulturelle Woche?
Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Der Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der IKW.

2016 lautet das Motto der IKW: Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.
Der für 2016 empfohlende Termin ist: Sonntag, den 25. September bis Samstag, den 1. Oktober 2016. Der bundesweite Auftakt wird am 25. September in Friedland sein. Der Tag des Flüchtlings findet am Freitag, den 30. September unter dem Motto  "Menschenrechte kennen keine Grenzen", statt.

Ziele und Inhalte:
Seit mehr als 40 Jahren gibt es sie: Die Interkulturelle Woche. Unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Immer orientiert an der Vielfalt in dieser Gesellschaft. Immer offen, Rassismus entgegenzutreten. Ziel war und ist es, gelebte Vielfalt der Einfalt entgegenzusetzen. Die Interkulturelle Woche bietet die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Tausende von Begegnungsveranstaltungen laden dazu ein, die Einwanderungsgesellschaft in all ihren Facetten zu erleben, gute Erfahrungen wie Konfliktlösungen auszutauschen und für eine menschenfreundliche Gesellschaft zu streiten. Die Interkulturelle Woche möchte der Einfachheit des Denkens die Stärke der Vielfalt entgegensetzen.
Seit 1975 hat Deutschland sich grundlegend gewandelt. Die gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Vielfalt wird zunehmend anerkannt. Die Migrationsgesellschaft muss sich aber nach wie vor vielfältigen Herausforderungen stellen, auch um einfältigen Problemlösungsvorschlägen von Rechtspopulisten nicht das Feld zu überlassen. Dabei ist Wachsamkeit gegenüber rassistischen und rechtsradikalen Bewegungen und Aktionen, die die Menschenwürde mit Füßen treten und unsere Gesellschaft bedrohen, geboten.

Materialien und Homepage www.interkulturellewoche.de
Das Gemeinsame Wort der Kirchen ist zentraler Bezugspunkt der inhaltlichen Vorbereitung der Interkulturellen Woche. Mit seiner Veröffentlichung im Mai starten die Vorbereitungen der IKW. Das Gemeinsame Wort der Kirchen wird im Materialheft zur Interkulturellen Woche veröffentlicht. Die Materialien zur Vorbereitung und Durchführung der IKW können über die Homepage bestellt werden.

Die lokalen Programme zur Interkulturellen Woche sowie eine Auswahl der regionalen Eröffnungen werden auf der Homepage des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur Interkulturellen Woche präsentiert.

Auch Good-Practice-Beispiele sowie Anregungen zur Gestaltung von Gottesdiensten im Rahmen der IKW sind auf der Homepage zu finden.

Was ist der Ökumenische Vorbereitungsausschuss (ÖVA) zur Interkulturellen Woche?
Der ÖVA bereitet die jährlich stattfindende Interkulturelle Woche bundesweit vor. Er empfiehlt die inhaltliche Schwerpunktsetzung, führt jährlich die bundesweite Vorbereitungstagung zur IKW durch, stellt Materialien für die Vorbereitungsgruppen vor Ort zur Verfügung und veranstaltet den bundesweiten Auftakt. In den ÖVA werden von den Kirchen 15 Mitglieder berufen. Bis zu sechs weitere Mitglieder werden aus Institutionen, Organisationen und gesellschaftlich wichtigen Bereichen kooptiert.

Kontakt:
Ökumenischer Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche
Postfach 16 06 46
60069 Frankfurt am Main
Ruf 069 / 24 23 14 – 60
Fax: 069 / 24 23 14 – 71
info@interkulturellewoche.de
www.interkulturellewoche.de