Tagungen anderer Veranstalter

 
  • am 6.11. sowie 20.11.; 4.12; 13.12.2017 in Dresden bzw. Chemnitz, Zwickau und Leipzig: Workshop-Angebot zum Thema "Rassistische Diskriminierung"

Rassistische Diskriminierung tritt in unterschiedlichen Erscheinungsformen auf und ist für viele Betroffene Alltag. Menschen, die in der Migrationsberatung tätig sind und/ oder sich ehrenamtlich oder hauptamtlich im Bereich Flucht und Asyl arbeiten/sich engagieren, stehen vor einer Herausforderung, wenn ihnen Betroffene von Diskriminierungserfahrungen berichten: wie können Betroffene von Diskriminierung unterstützt werden? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?
In den Workshops werden praxisorientiertes Wissen, konkrete Handlungsanleitungen sowie Umsetzungsstrategien vermittelt. Die Methoden orientieren sich an den Erfahrungen, welche die Teilnehmenden aus ihrem beruflichen Alltag mitbringen. Sie sind praxisnah und interaktiv. Leitfragen des Workshops sind: Was ist rassistische Diskriminierung? Wie sieht der rechtliche Diskriminierungsschutz aus? Was kann bei rassistischer Diskriminierung getan werden? Welche rechtlichen und außergerichtlichen Handlungsmöglichkeiten gibt es? Wie äußert sich Diskriminierung in meinem Arbeits-/Tätigkeitsfeld? 
Zielgruppen: Ehrenamtliche oder hauptamtlich Engagierte im Bereich Flucht und Asyl;Flüchtlingssozialarbeiter_innen; Kommunale Integrationskoordinator_innen; Migrationsberater_innen;

Anbieter: Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Termine:

Migration heißt Veränderung. Nicht nur für diejenigen, die selbst migrieren, sondern auch für jene, welche die Migrierenden aufnehmen. Für das Christentum ist Migration seit seinen Ursprüngen ein zentrales Thema. Doch durch die Einwanderung der Geflüchteten in den vergangenen Jahren ist das Phänomen Flucht noch mehr in den Mittelpunkt gerückt. Menschen, die nach Deutschland einwandern, bringen nicht nur ihre eigene Kultur und Sprache mit, sondern auch ihre religiösen Praktiken und Bräuche. Angekommen in Deutschland treffen sie auf ein Land, das sich zunehmend als säkular versteht und dessen Einwohner_innen immer mehr in Distanz zu den großen Kirchen leben. Wie verändern sich also die großen Kirchen durch Migration? Wie verändert Migration das Gemeindeleben? Und was bedeutet die aktuelle Fluchtmigration für Theologie, Dialog und Kirchenentwicklung?

Auf dieser Tagung diskutieren Wissenschaftler_innen unterschiedlicher Fachrichtungen und Praktiker_innen miteinander: Prof. Dr. Regina Polak, Universität Wien; Dr. Jenni Winterhagen, Berlin; Markus Breuckmann, Katholisches Internationales Zentrum Hannover; Dr. Frederik Elwert, Ruhr-Universität Bochum; Dr. Frank Frühling, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Beauftragter für das Museum Friedland; Prof. Dr. Drea Fröchtling, Fachhochschule Hermannsburg; Tobias Keßler CS, Philosophisch-theologische Hochschule Sankt Georgen; Dr. Christian Hennecke, Bistum Hildesheim;
sowie Vertreter_innen lokaler Kirchengemeinden

Informationen und Online-Anmeldung: www.jakobushaus.de/alte-heimat-%E2%80%93-neue-heimat-wie-migration-und-flucht-die-kirchen-ver%C3%A4ndern.
Kontakt und Seminarleitung: Dr. Theresa Beilschmidt; Tel. 05321 3426-15 | Fax 05321 3426-26; beilschmidt@jakobushaus.de

  • 13.-14.11.2017: Berlin: Tagung "Europa am Abzweig" - Abschottung oder produktive Verschiedenheit
"Die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen ist vom in europäische Strukturen eingebetteten Nationalstaat geprägt. Bei vielen Reisen gehören Grenzkontrollen und Geldwechsel der Vergangenheit an. Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen ist eine Selbstverständlichkeit. Studienförderprogramme ermöglichen einer beträchtlichen Anzahl junger Leute das Leben und Lernen in anderen Kulturräumen und Sprachen. Die Warnungen und Lernprozesse aus der deutschen Gewaltgeschichte gehören unauslöschlich zur DNA der Gegenwart.
Für eine Mehrheit ist Abschottung keine Perspektive und bietet nationale Größe kein Potential zum Träumen. Fortschreitende Europäische Beheimatung heißt die Zielvorstellung, produktive Verschiedenheit die Aufgabe im eigenen Land. Beides ergibt sich nicht von selbst. Die Umsetzung braucht Engagement und Kreativität.
Wir widmen uns bei dieser Tagung europäischen Visionen, fragen nach der Bedeutung der Vergangenheit und führen einen Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Einstellungen zur Religion, um Ideen der Vielfalt weiterzuentwickeln."

Programm und Anmeldung: http://www.eaberlin.de/seminars/data/2017/kul/europa-am-abzweig/

  • 17.-18.11.2017: Königswinter: Seminar: Frauen und Migration: Perspektiven für geflüchtete Frauen nach dem Asylverfahren - Durchgeführt durch das AZK in Kooperation mit agisra e.V

Das Seminar richtet sich an Fachfrauen der Sozialen Arbeit in Beratungsstellen und Einrichtungen. Die aktuelle politische Diskussion muss Fragen der Autonomie und Anerkennung von geflüchteten Frauen jenseits von Opferbildern und rassistischer Kulturalisierung aufwerfen. Beleuchtet werden die Chancen auf Teilhabe für Flüchtlingsfrauen nach einem Asylverfahren, sowohl bei Zuerkennung eines Schutzstatus als auch bei negativem Verfahrensausgang. Ein Schwerpunkt liegt auf der eigenen Wahl des Lebensmittelpunkts und des sozialen Umfelds und den Möglichkeiten, die Einschränkungen der Freizügigkeit zu überwinden. Neue Probleme ergeben sich für Flüchtlingsfrauen aus den ordnungsrechtlichen Eingriffen in das Familienrecht und die Konsequenzen für die Bleibeperspektiven. Ganz zentral ist für geflüchtete Frauen mit und ohne internationalen Schutzstatus auch der Weg in eine selbstbestimmte Berufstätigkeit und die hieraus erwachsenden Bleibeperspektiven.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an ehrenamtliche und hauptberuflich Tätige Frauen, Multiplikatorinnen der Sozialen Arbeit in Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen.
Ansprechpartner: Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter, Tel.: 0 22 23 / 73 - 0; seminare@azk.de; www.azk-csp.de
Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

  • 17.-19.11.2017: Loccum: Tagung: Flüchtlingsarbeit in Kooperation - Wie können Haupt- und Ehrenamt besser zusammenarbeiten?

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Flüchtlingsarbeit liegt im guten Zusammenwirken von haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Seit dem Flüchtlingssommer 2015 sind zwar schon viele gute gemeinsame Projekte entstanden, trotzdem gibt es weiterhin auch große Reibungspunkte. Die Tagung diskutiert, wie die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt langfristig noch besser gelingen kann.
Seien Sie herzlich dazu eingeladen und diskutieren Sie mit!

Programm: www.loccum.de/programm/p1770.html; Anmeldung www.loccum.de/programm/anmeldung.html (wählen Sie die Tagungsnummer 70/17 „Flüchtlingsarbeit in Kooperation“ aus).

  • 18.-19.11.2017: Dortmund „Praxistagung Flucht und Ehrenamt“

Ehrenamtliche Engagierte werden als zentrale Akteure beim Ankommen der Geflüchteten hoch geschätzt. Dabei hängen Integrationschancen nicht nur von Engagement und Möglichkeiten der einzelnen Geflüchteten und der Ehrenamtlichen ab, sondern werden durch gesetzliche Vorgaben, die Verwaltungspraxis und die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes bestimmt.

·         Wie können Ehrenamtliche ihre Arbeit unter diesen Rahmenbedingungen so gestalten, dass bestmögliche Chancen zu Teilhabe und Integration der Geflüchteten erhalten bleiben?
·         Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt sinnvoll ausgestaltet werden?
·         Welche Hürden sind zu überwinden und welche Chancen tun sich neu auf?

Diesen Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen auf unserer Praxistagung nachgehen - in Arbeitsgruppen und Diskussionsprozessen zwischen Entscheidungs- und Verantwortungsträgern aus Politik, Verwaltung und der engagierten Zivilgesellschaft.

Anbieter: Projekt „Engagiert in Vielfalt" - Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen; Iserlohner Str. 25; 58239 Schwerte, Fon: + 49 (0) 2304/ 755 - 350 
Programm und Anmeldung: www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/einzelansicht/?tx_events_pi...

  • 24.11.2017 - 26.11.2017, Augsburg: Internationale Fachtagung - Inside Europe – Kirchenasyl vernetzt
Eine Kooperation von: Grandhotel Cosmopolis, Bayerischer Flüchtlingsrat, Jesuiten Flüchtlingsdienst, Tür an Tür, Holbein-Gymnasium, Initiative Kirche von Unten und Ökumenische BAG Asyl in der Kirche.
Ziel dieser Tagung ist eine bessere Vernetzung zum Schutz der Rechte von Geflüchteten in Zeiten einer verschärften EU-Asylpolitik. Referent_innen und Gäste aus der Kirchenasylarbeit, internationalen NGOs sowie staatlichen Stellen sind eingeladen in Podiumsdiskussionen und Workshops ihre Einschätzungen zu teilen. Wir wollen die aktuellen Entwicklungen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der EU-Asylpolitik diskutieren, um gemeinsame Handlungsstrategien zu entwickeln.
Informationen und Anmeldung: www.kirchenasyl.de/portfolio/inside-europe-kirchenasyl-vernetzt; Anmeldungsflyer
 
  • 08.-10.12.2017,Tagungsstätte Haus Villigst (Schwerte / Ruhr): Asylpolitisches Forum 2017: Flüchtlingsschutz zur Disposition? Wege aus der Krise der Menschenrechte

Die Europäische Union versteht sich als "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts". Mit der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Charta der Grundrechte der EU sind grundlegende Rechte und Schutzansprüche für Flüchtlinge auf der Basis der Genfer Flüchtlingskonvention festgeschrieben, die alle Mitgliedsstaaten dazu verpflichten, den Anspruch von Geflüchteten auf Asyl und Flüchtlingsschutz rechtsstaatlich zu prüfen und zu gewähren. Zudem besteht die Verpflichtung, Geflüchteten Teilhabe an Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen und dem kulturellen Leben zu ermöglichen.
Die tatsächliche Entwicklung des Flüchtlingsschutzes in der EU und auch in Deutschland hat sich in den letzten Jahren von diesen Zielen und Grundwerten immer weiter entfernt. In den politischen Debatten und in den verabschiedeten Gesetzen wird der Schließung von Grenzen, der Einschränkung der Zugänge zum Asylrecht und der Abschiebung oder Ausreise von Schutzsuchenden der Vorrang gegeben.
Beim 31. Asylpolitischen Forum werden wir den konkreten Folgen dieser Politik für den Flüchtlingsschutz in Europa und Deutschland nachgehen und und an den Menschenrechten orientierte Konzepte als Alternativen herausarbeiten. Die Tagung dient auch - wie jedes Jahr - dem Austausch und dem Wissenstransfer von Akteur*innen in der Flüchtlingshilfe und dem Dialog mit Politik und Verwaltung.
Mitveranstalter sind Amnesty International, PRO ASYL, Flüchtlingsrat NRW, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und die BAG Asyl in der Kirche. 
Die Anmeldung kann schriftlich, per Email oder online auf der Seite des Institutes für Kirche und Gesellschaft erfolgen. Die Anmeldeseite ist über den Link http://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/einzelansicht/?tx_events_pi1%5Bevent%5D=1609 zu erreichen.
Kontakt: Pfarrer Helge Hohmann, Landeskirchlicher Beauftragter für Zuwanderungsarbeit, Studienleiter an der Ev. Akademie Villigst; Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen
Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte,