Bundesweite Vorbereitungstagung zur IKW 2019: Zusammen leben, zusammen wachsen.

 

Freitag, den 15. bis Samstag, den 16. Februar 2019 in Berlin-Spandau (Evangelisches Johannesstift)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Interkulturelle Woche (IKW) setzt sich für ein gutes Zusammenleben aller in Vielfalt und Respekt ein. Das ist nötiger denn je. Die Akteure, die spalten, hetzen, aufwiegeln und vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme an­bieten, werden stärker. Die Zivilgesellschaft hält dagegen: gegen Ausgrenzung und Rassismus und für gleich­berechtigte Partizipation setzen sich die vielen tausend Aktiven ein, die die IKW vor Ort vorbereiten und durchführen.
Wie können wir in Europa universelle Werte verteidigen und Menschen schützen? Wie schlägt sich die Demokratie im Widerstreit mit dem Rechtspopulismus? Wie hat sich der Antisemitismus in der (Migrations-)Gesellschaft in den vergangenen Jahren entwickelt? Wie können sich Kirchengemeinden für mehr Interkulturalität öffnen? Das sind einige Fragen, die bei der Vorbereitungstagung 2019 diskutiert werden und zu der wir Sie herzlich einladen.

Das Programm am Freitag, 15. Februar 2019

12.30 Uhr: Anmeldung, Markt der Möglichkeiten

13.15 Uhr: Begrüßung

Gabriele Erpenbeck, Vorsitzende des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur Interkulturellen Woche

13.30 Uhr:  Wege zur Teilhabe öffnen –Integrationschancen verbessern

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz
Die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration
Einführungsvortrag und anschließende Diskussion mit:

  • Annelie Buntenbach, DGB
  • Günter Burkhardt, PRO ASYL e.V.
  • Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises

Moderation: Hatice Akyün, Journalistin

15.00 Uhr: Arbeitsgruppen

AG 1: Europa – Werte verteidigen – Menschen schützen -> mehr Infos

  • Karl Kopp, PRO ASYL e.V.
  • Christoph Riedel, Diakonie Österreich
  • Adriana Romer, Schweizerische Flüchtlingshilfe

Moderation: Ioanna Zacharaki, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

AG 2: Demokratie im Widerstreit mit dem Rechtspopulismus -> mehr Infos

  • Dr. Karamba Diaby, Mitglied des Bundestages
  • David Begrich, BAG Kirche und Rechtsextremismus
  • Michael Roos, Medienpädagoge

Moderation: Johannes Brandstäter, Diakonie Deutschland

AG 3: Antisemitismus in der (Migrations-)Gesellschaft – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven   -> mehr Infos

  • Saba-Nur Cheema, Bildungsstätte Anne Frank
  • Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland
  • Dr. Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Moderation: Dr. Yasemin El-Menouar, Bertelsmann Stiftung

AG 4: Kirchenasyl: Gemeinden im Spannungsfeld von Schutz und Abschiebung   -> mehr Infos

  • Kerstin Düsch, Kommissariat der Deutschen Bischöfe
  • Pastor Thorsten Leißer, Ev.-luth. St. Antonius, Kirchen­gemeinde Immensen

Moderation: Pfarrerin Dagmar Apel, Ökumenischer Vorbereitungsausschuss für die IKW Berlin

AG 5: Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft Lesung und Gespräch         -> mehr Infos

  • Oyebukola »Buki« Oyelekan, Diakoniewerk Simeon
  • Nuriye S., Stadtteilmutter und Integrationslotsin
  • Danuta Treder, Stadtteilmutter in Neukölln

Moderation: Jutta Weduwen, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

AG 6: »Die Ausländer machen die Drecksarbeit« –Strukturelle Diskriminierung und Ausbeutung in der Arbeitswelt -> mehr Infos

  • Jochen Empen, Projektleiter »Support Faire Integration«
  • Gülsah Tunali, DGB Bildungswerk Bund

AG 7: Kirche und Gemeinde als Heimatorte – Interkulturelle Öffnung in den Gemeinden -> mehr Infos

  • Pastor Alfred Aidoo, New Life Church-Düsseldorf
  • Dr. Georgios Basioudis, Griechisch-Orthodoxe Metropolie
  • Dr. Aguswati Hildebrandt Rambe, Ev.-Luth. Kirche in Bayern
  • Dr. Lukas Schreiber, Deutsche Bischofskonferenz

Moderation: Dr. Anja Middelbeck-Varwick, Ökumenischer Vorbereitungsausschuss für die IKW Berlin

18.00 Uhr: Wie geht interreligiöser Dialog?! – Praxisbeispiele

  • Ahmad Aweimer, Dialog- und Kirchenbeauftragter des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD)
  • Dr. Werner Höbsch, katholischer Theologe
  • Pfr. Wolfgang Hüllstrung, landeskirchlicher Beauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) für Christlich-Jüdischen Dialog 

19.00 Uhr: Abendessen

20.00 Uhr:  Das Versprechen der pluralen Demokratie - Vortrag mit Diskussion

Prof. Dr. Naika Foroutan, Direktorin des Berliner Instituts für Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Dr. Kai Unzicker, Bertelsmann Stiftung


Programm am Samstag, 16. Februar 2019

8.45 Uhr: Morgenandacht

mit Pastor Peter Jörgensen, Vereinigung Evangelischer Freikirchen

9.15 Uhr – 10.45 Uhr: Mo Asumang und der Hass der Neo-Nazis

Filmvorführung »Die Arier« und anschließendes Gespräch mit Mo Asumang, Filmemacherin und Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

11.15 Uhr – 12.45 Uhr: Den Flüchtling in uns selbst entdecken –gesellschaftlicher Wandel in Zeiten von Flucht und Migration

Vortrag und Diskussion
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

13.00 Uhr: Impulse und Perspektiven für die Interkulturelle Woche 2019

  • Gabriele Erpenbeck, Vorsitzende
  • Thorsten Leißer, stellvertretender Vorsitzender
  • Friederike Ekol, Geschäftsführerin

13.15 Uhr: Ende der Tagung / Mittagsimbiss

Optional:
14.00 Uhr – 15.30 Uhr: Forum: Wir bleiben da – Interkulturelle Woche vor Ort   --> mehr Infos
Multiplikator*innen tauschen sich über Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Konzeption und Organisation der IKW aus.
Mit Steffen Blatt, Bianca Brohmer und Friederike Ekol, Geschäftsstelle des ÖVA

Stand: 30. November 2018


Einlassvorbehalt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

 
Jahr:
2019
Kategorie: 
Weitere Informationen:

Kooperationstagung des ÖVA mit:

  • Bertelsmann Stiftung
  • DGB-Bildungswerk Bund
  • Ökumenischer Vorbereitungsausschuss für die Interkulturelle Woche Berlin
  • PRO ASYL e.V.

Ihre verbindliche Anmeldung zur Tagung erbitten wir bis zum 1. Februar 2019 – unabhängig von einer etwaigen Hotelbuchung – entweder über das Online-Formular oder mit dem Printformular an den ÖVA zur IKW, Postfach 16 06 46, 60069 Frankfurt/M. Fax: 069 / 24 23 14 - 71, info@interkulturellewoche.de.

Teilnahmebeitrag: Bitte überweisen Sie den Teilnahmebeitrag von 80,00 € bzw. den reduzierten Beitrag von 60,00 € (jeweils ohne Übernachtung) bis zum 1. Februar 2019 auf das Konto der EKD, IBAN: DE05 5206 0410 0000 6600 00, BIC: GENODEF1EK1 (Evangelische Bank) unter Angabe des Verwendungszweckes »IKW 2019, Sammeldeb. 20 06 01 02 01, Name/n der teilnehmenden Person/en + Ort«.

Storno: Ihre Anmeldung ist nach der Überweisung des Teilnahmebeitrages verbindlich. Eine Stornierung ist bis zum 1. Februar 2019 möglich. Es wäre schön, wenn Sie eine mögliche Absage frühzeitig mitteilen, damit wir in diesem Fall anderen Interessierten die Teilnahme an der Tagung ermöglichen können. Ab dem 2. Februar 2019 können wir den Teilnahmebeitrag leider nicht zurückerstatten.

Tagungsort: Evangelisches Johannesstift Berlin
Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin/Spandau
Tel.: 030 / 366 09 - 0
info@johannesstift.de, www.evangelisches-johannesstift.de/stiftung/tagungszentrum
Wegbeschreibung: www.evangelisches-johannesstift.de/stiftung/kontakt/anfahrt-gelaendeplan

Übernachtung: Ein Kontingent ist bis 11. Januar 2019 im nahe gelegenen »SensCity« unter dem Stichwort »IKW-Tagung 2019« bestellt (EZ 65,- € inkl. Frühstück):
stay@senscity-berlin-spandau.de, www.senscity-berlin-spandau.de Tel.: 030/330 72-0, Fax: 030/330 72-455. Es gelten die Stornobedingungen des Hotels._________________________

Bild- und Video-Aufnahmen: Wir erstellen Bildmaterial. Mit der Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass wir gegebenenfalls Fotos oder Filme veröffentlichen, auf denen Sie zu erkennen sind. Wenn Sie das nicht möchten, melden Sie sich bitte bei der Tagungsleitung.