Newsletter Dezember 2018

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Aktive der Interkulturellen Woche,

„Zusammen leben, zusammen wachsen.“ – so lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2019. Zusammen mit dem „Auge-Logo“ auf gelb-orangefarbenen Grund gibt es der IKW im kommenden Jahr neue Impulse.
Das neue Plakat und die Postkartenmotive werden bei der bundesweiten Vorbereitungstagung am 15. und 16. Februar 2019 in Berlin-Spandau präsentiert.
Neu ist auch ein Info-Flyer, in dem erklärt wird, was die Interkulturelle Woche ist, warum es sie überhaupt gibt, wie sie abläuft und wo man Materialien bekommt.
Als Anregung und Inspiration stellen wir fortlaufend neue Good- Practice-Beispiele auf unserer Homepage vor. Wer sich mit uns und anderen Organisierenden direkt austauschen möchte, kann unserer Facebook-Gruppe beitreten – wir sind gespannt auf angeregte Diskussionen.
Und schließlich freuen wir uns, dass die Geschäftsstelle seit September 2018 wieder in voller Besetzung arbeitet und wir mit Steffen Blatt einen neuen Kollegen begrüßen konnten.

  1. Das neue Motto für die IKW 2019
  2. Bundesweite Vorbereitungstagung in Berlin-Spandau
  3. Neuer Flyer „Die IKW kurz erklärt“
  4. Neue Good-Practice-Beispiele
  5. Die IKW-Gruppe auf Facebook
  6. Unser neuer Kollege
  7. Termine

Die Interkulturelle Woche 2019 hat ein neues Motto: „Zusammen leben, zusammen wachsen.“ Das hat der Ökumenische Vorbereitungsausschuss bei seiner Sitzung am 28. November einstimmig beschlossen. Der Slogan besteht aus zwei Teilen, die auf die gesellschaftliche Situation Bezug nehmen und auf eine Perspektive, die entwickelt werden kann. „Zusammen leben“ ist die Beschreibung des Ist-Zustandes. Denn dass Deutschland ein über Generationen gewachsenes Einwanderungsland ist, ist eine Tatsache. „Zusammen wachsen“ ist ein dynamischer Begriff, der das Zutun aller Mitglieder in Politik und Gesellschaft erfordert. Und er macht deutlich, dass alle beim gemeinsamen Wachsen gewinnen. Auf einer zweiten Ebene entfaltet der Begriff eine weitere Bedeutung, wenn er als „zusammenwachsen“ gedacht wird: Die Verbindung von vielen Einzelteilen zu einem Ganzen, ohne dass dabei die Individualität, kulturelle Spuren oder Traditionen auf der Strecke bleiben.

Wie können wir in Europa universelle Werte verteidigen und Menschen schützen? Wie schlägt sich die Demokratie im Widerstreit mit dem Rechtspopulismus? Wie hat sich der Antisemitismus in der (Migrations-)Gesellschaft in den vergangenen Jahren entwickelt? Wie können sich Kirchengemeinden für mehr Interkulturalität öffnen? Das sind einige Fragen, die bei der bundesweiten Vorbereitungstagung am 14. und 15. Februar 2019 in Berlin diskutiert werden und zu der wir Sie herzlich einladen.

Die Tagung beginnt am Freitag, 15. Februar, mit einem hochkarätig besetzten Podium: Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, die Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, hält den Einführungsvortrag, anschließend diskutiert sie mit Annelie Buntenbach (DGB), Günter Burkhardt (PRO ASYL) und  Götz Ulrich, dem Landrat des Burgenlandkreises, der durch die Initiative „Bleiben durch Arbeit“ bekannt wurde. Moderiert wird die Runde von der Journalistin Hatice Akyün.

Nach den Arbeitsgruppen werden Praxisbeispiele für den interreligiösen Dialog präsentiert, abends spricht Prof. Dr. Naika Foroutan, die Leiterin des Instituts für Integrations- und Migrationsforschung der Berliner Humboldt-Universität,  zum Thema „Das Versprechen der pluralen Demokratie“ (mit Diskussion).  

Am Samstag zeigt die Journalistin Mo Asumang ihren Dokumentarfilm „Die Arier“ und steht dann für eine Diskussion zur Verfügung. Anschließend hält Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster einen Vortrag zum Thema „Den Flüchtling in uns selbst entdecken – gesellschaftlicher Wandel in Zeiten von Flucht und Migration“.

Das komplette, ständig aktualisierte Programm mit allen Details zu den Arbeitsgruppen sowie Informationen zu organisatorischen Fragen können Sie hier online einsehen.

Den Tagungsflyer können Sie hier als PDF herunterladen.

Die Online-Anmeldung ist hier möglich.

Warum gibt es eigentlich die Interkulturelle Woche? Was ist das überhaupt genau und wie läuft die Organisation vor Ort? Diese und weitere Fragen beantworten wir in einem neuen Flyer, den Sie hier herunterladen können. Er bietet einen schnellen Überblick über die Aktionswoche, nennt Ansprechpartner*innen und erklärt, welche Materialien der ÖVA den Organisator*innen vor Ort zur Verfügung stellt. Wer also Anderen die Interkulturelle Woche erklären will – etwa bei Arbeitskreis- oder Netzwerktreffen oder Terminen mit potenziellen Sponsoren – hat mit dem Faltblatt eine schnelle Information parat. Auch zum Auslegen bei Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche ist der Flyer geeignet. Die Druckversion finden Sie hier.

Flüchtlinge gründen ein Stadtmagazin, ein Unternehmen fragt seine Mitarbeitenden: „Wo kommen Deine Großeltern her?“, eine Freikirche veranstaltet einen Gottesdienst auf Deutsch und Farsi, eine Theatergruppe spielt für Engagierte in der Flüchtlingshilfe und sagt „Danke“. Das alles sind Beispiele von Aktionen, die in diesem Jahr während der Interkulturellen Woche stattfanden. Sie finden sich zusammen mit anderen auf unserer Homepage in den Rubriken „Good Practice“ und „Gottesdienstbausteine“. Hier sorgen wir fortlaufend für Nachschub – regelmäßig reinschauen lohnt sich also.

Wie läuft die Interkulturelle Woche woanders ab, welche Veranstaltungen liefen gut, welche nicht? Wie gelingt es, neue Zielgruppen anzusprechen? Was verbinden wir mit dem neuen Motto der IKW? Was kann die Bundesgeschäftsstelle tun, um die Aktiven vor Ort noch besser zu unterstützen? All diese Fragen können in der Gruppe „Heute mache ich eine Interkulturelle Woche“ auf Facebook diskutiert werden. Dort ist der direkte Austausch mit der Geschäftsstelle sowie mit Organisatorinnen und Organisatoren möglich. Schauen Sie mal rein!

Seit Anfang September ist die Geschäftsstelle des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur Interkulturellen Woche wieder komplett: Steffen Blatt heißt unser neuer Kollege, der vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und damit auch unter anderem für den Facebook-Auftritt. Zuvor war der 42-Jährige 14 Jahre lang Lokalredakteur bei der „Rhein-Neckar-Zeitung“ in Heidelberg. Herzlich willkommen!

Termine

Als Termin für die Interkulturelle Woche 2019 wird der Zeitraum vom 22. bis 29. September empfohlen. Der Tag des Flüchtlings ist am Freitag, 27. September 2019.

Ab dem kommenden Jahr wird die IKW immer von Sonntag bis Sonntag laufen. Damit schließt sie auch den „Welttag des Migranten und Flüchtlings“ ein, der von Papst Franziskus von Januar auf den letzten Sonntag im September verlegt wurde.

Impressum: 

Der Ökumenische Vorbereitungsausschuss (ÖVA) zur Interkulturellen Woche (IKW), Postfach 16 06 46, 60069 Frankfurt am Main, Telefon 069/24 23 14-60, Fax 069/24 23 14-71, info@interkulturellewoche.de, www.interkulturellewoche.de
www.facebook.com/interkulturellewoche

Redaktion: Steffen Blatt, Bianca Brohmer, Friederike Ekol
Bestellungen, Anfragen, Informationen und Veranstaltungshinweise bitte per E-Mail an info@interkulturellewoche.de oder per Post an oben genannte Anschrift. Dieser Newsletter erscheint ca. fünfmal jährlich.

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