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Aktuelles

Das mittlerweile von über 250 Organisationen getragene gesellschaftliche Bündnis "United4Rescue – Gemeinsam Retten!" hat am Mittwoch, 16. Januar, auf der Suche nach einem geeigneten Rettungsschiff das Schiff "Poseidon" in Kiel besichtigt und wird sich am Bieterverfahren beteiligen. Dem Spendenaufruf des Bündnisses waren zuvor über 2500 Menschen und Organisationen gefolgt.

Wie zu erwarten: Kaum war bekannt, dass Kardinal Reinhard Marx erneut eine Spende für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer veranlasst hat, brach der nächste Shitstorm los. Neben Kritik und Lob kam immer wieder die Frage: Darf der das? Unterdessen hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland ihre Kirchenkreise, Gemeinden, kirchlichen Institutionen und Werke aufgefordert, „United4Rescue“ beizutreten.

Menschen mit Migrationshintergrund sind in Behörden deutlich unterrepräsentiert. Um das zu ändern, bedarf es erheblicher Anstrengungen. Das ist eine Erkenntnis einer Studie zu den Chancen für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung. Eine Chance könnte in den geburtenstarken Jahrgängen der Babyboomer-Generation liegen, die bald in Rente gehen und so für Neueinstellungen sorgen.

Mit Blick auf das in Genf tagende Globale Flüchtlingsforum haben Außenminister Heiko Maas (SPD), der Deutsche Caritasverband und die Diakonie zu einer großzügigen Aufnahme von Geflüchteten aufgerufen. Die Staatengemeinschaft sollte sich klar dazu bekennen, aus extremen Notlagen Geflüchtete im Rahmen des sogenannten Resettlements aufzunehmen, sagte etwa Caritaspräsident Peter Neher.

Mit eindringlichen Worten haben der Vorsitzende der Freisinger und der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der bayerische evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, am Samstag (14. Dezember 2019) bei einem ökumenischen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom dazu aufgerufen, dem Sterben im Mittelmeer ein Ende zu setzen.

Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. In Artikel 16 (3) steht: Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat. So der Anspruch. Die Wirklichkeit sehe für viele Familien jedoch anders aus, konstatiert Hiltrud Stöcker-Zafari vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften.

Die Interkulturelle Woche vor Ort

Good Practice

In der KLIMAFLUCHT-Ausstellung erzählen zwölf Protagonisten in Audiobeiträgen über ihre Schicksale, Sorgen und wie der Klimawandel sich auf ihr Leben auswirkt.

Ab Juli 2020 sind die Klimaschutzbotschafter*innen der Deutschen KlimaStiftung mit ihren selbstkonzipierten Workshops und der KLIMAFLUCHT-Ausstellung in Deutschland unterwegs. Die Ausstellung ist im September und Oktober 2020 exklusiv für Veranstalter*innen der Interkulturellen Woche reserviert.

Vorstellung des "Tagebuchs der Gefühle".

Es gibt nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die aus erster Hand vom Holocaust berichten können. In dem Projekt "Spurensuche" befassen sich Jugendliche in Halle mit dem Holocaust. Sie verfolgen den Weg deportierter Familien, erzählen und verarbeiten die Erfahrungen in einem "Tagebuch der Gefühle" - gedruckt und als Video-Serie.

Im Gottesdienst entstand eine Wand aus Fürbitten.

In Fulda wurde zur Eröffnung der Interkulturellen Woche ein Ökumenischer Gottesdienst zum diesjährigen Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen.“ gefeiert. Zum Fürbitten-Gebet haben sich die Organisierenden eine tolle Aktion einfallen lassen: Die Fürbitten wurden von den Gottesdienst-Besuchern als Puzzle gestaltet.

Die Teilnehmer*innen lernten verschiedene Einrichtungen kennen - auch durch kleine Rollenspiele.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche wurde in Göttingen eine ungewöhnliche Fortbildung organisiert. Bei einer „Rallye“ durch verschiedene Beratungsstellen sollten Menschen, die Berührungspunkte mit zugewanderten Frauen und Mädchen haben, einen Einblick in die Arbeit verschiedener Einrichtungen bekommen.

Angenehme Atmosphäre: Der "Clash of Cultures" fand in einem Café statt.

Beim "Clash of Cultures" an der Hochschule Stralsund stellten sechs Studierende unter dem Motto „5 Speakers – 5 Countries – 5 Cultures“ ihre fünf Heimatländer vor und ließen die Gäste für einen Moment in ihre Kulturen und Sprachen eintauchen. Dabei präsentierten sie auch interessante Fakten und gingen auf Stereotypen ein.

Die Beteiligten am Gottesdienst in 17 Sprachen in Neu-Isenburg.

17 Sprachen waren zu hören, als in der Neu-Isenburger Buchenbuschkirche mit zahlreichen Besuchern zum 13. Mal die interkulturellen Wochen mit einem außergewöhnlichen Gottesdienst eröffnet wurden. Christen unterschiedlicher Nationalität, Herkunft und Hautfarbe, trugen biblische Texte oder Gebete vor.