Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern.

Unter diesem Motto stand dieses Jahr die Interkulturelle Woche (IKW). In über 550 Städten und Gemeinden fanden rund 4.500 Veranstaltungen statt. Mit einer Vielzahl von gemeinsamen Gottesdiensten, vielfältigen Begegnungen, politischen Diskussionen, sportlichen Aktionen, Feiern und vielen kulturelle Veranstaltungen war die IKW vor Ort präsent. In der Datenbank zur Interkulturellen Woche können die lokalen Programme eingesehen werden.

Der Tag des Flüchtlings ist Teil der Interkulturellen Woche und so stand die Situation von Flüchtlingen im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen. An rund 200 Orten wurden zum Tag des Flüchtlings Veranstaltungen von und mit Flüchtlingen angeboten.

Anregungen für die Gestaltung der IKW bieten wir Ihnen in den Rubriken GOOD-PRACTICE und GOTTESDIENSTBAUSTEINE Dort finden Sie Aktionsbeispiele, Ausstellungen, Filme, Theaterstücke sowie Predigten und liturgische Texte, die laufend ergänzt werden.

Die Fotogalerie zur IKW 2014 ist / online.

Neu: Alle noch vorhandenen Materialien zur IKW 2014 können ab sofort kostenfrei gegen Übernahme der Versandkosten bestellt werden. / Bestellen

/ Good Practice

Dokumentarfilm: Willkommen auf Deutsch


Seit sechs Jahren steigen die Asylbewerberzahlen in Deutschland wieder an. Noch sind sie weit vom Niveau der frühen 90er Jahre entfernt, als 400.000 Flüchtlinge pro Jahr kamen.

Doch mit den Nachrichten über ertrunkene Flüchtlinge vor Lampedusa und den Bildern wütender Anwohner in Berlin-Hellersdorf erlangte das Thema Mitte des vergangenen Jahres bundesweit eine neue Präsenz. Schlimmer noch: Es macht vielen Bürgern Angst.

/ Aktuelles

Caritas-Präsident Peter Neher.: Eine verstärkte Debatte über legale Einreisewege in die EU ist nötig
06.11.2014, Berlin: „Nachdem die italienische Regierung das Seenotrettungsprogramm Mare Nostrum einstellt, müssen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union jetzt schnell gemeinsam Lösungen entwickeln, um weitere humanitäre Tragödien im Mittelmeer zu verhindern“,

/ Good Pratice

„Karan würde uns fehlen – eine Klasse fragt nach ihren Flüchtlingen”

In der Klasse 10 B2 12 der Willy-Brandt-Schule sind 16 Jugendliche. Neun sind in Deutschland geboren, sieben als Flüchtlinge vor ein bis zwei Jahren nach Deutschland  gekommen. Alle wollen den qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichen. Erst als Karan erzählt, dass ihm droht, nach Indien zurückkehren zu müssen, beginnen Gespräche in der Klasse, die sich um das Schicksal der Flüchtlinge drehen...

/ Datenbank

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/ Aktuelles

Caritas-Präsident Peter Neher: Mehr menschenwürdige Flüchtlingsunterkünfte sind erforderlich
Berlin 03.11.2014: "Politik und zivilgesellschaftliche Akteure müssen die Frage nach der Unterbringung von Flüchtlingen gemeinsam mit Blick auf die Bedürfnisse von Flüchtlingen lösen“, fordert Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der heutigen Anhörung zur Änderung

/ Termine

2015:
Bundesweite Vorbereitungstagung: Freitag, den 20. und Samstag, den 21. Februar 2015 im Maternushaus Köln. Ein Abrufkontingent ist im Motel One Köln-Mediapark www.motel-one.com (Tel.: 0221/270 751-0) eingerichtet worden: Stichwort "IKW". Bitte melden Sie sich bei Bedarf direkt beim Hotel an: Formular.

IKW: Sonntag, den 27. September bis Samstag, den 3. Oktober 2015
Tag des Flüchtlings: Freitag, den 2. Oktober 2015

2016:
IKW: Sonntag, den 25. September bis Samstag, den 1. Oktober 2016
Tag des Flüchtlings: Freitag, den 30. September 2016

/ Aktuelles

Diakonie- Präsident Ulrich Lilie: Flüchtlinge nicht in Gewerbegebiete abschieben! - Diakonie spricht sich gegen geplante Änderung des Baurechts aus.
Berlin, 5. 11.2014  Die Diakonie spricht sich gegen die von der Bundesregierung geplante Änderung des Baugesetzbuches aus: "Wenn Flüchtlinge in Gewerbegebieten untergebracht werden, mag dies zu einer kurzfristigen Entspannung in einigen Kommunen führen. Es verschärft