Aktionen, Projekte

Beim Streetkick können sich junge Balltalente austoben. Jeder und Jede kann mitmachen, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Fähigkeiten. Foto: Caritasverband Arnsberg-Sundern

Streetkick gilt als moderne und inklusive Form des Straßenfußballs, bei der sich junge Balltalente austoben können und bei der, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Fähigkeit, jeder und jede mitmachen kann. In Arnsberg im Sauerland organisierte der Caritasverband zur Interkulturellen Woche einen solchen Sporttag - mit großem Erfolg.

Groß und Klein konnten bei der Gestaltung des Friedensweges zur Spraydose greifen. Fotos: Caritas Arnsberg

Gemeinsam kreierten 120 Bürger*innen einen bunten Pfad als sichtbares Zeichen für den Frieden. Mit Schablonen, in denen das Wort "Frieden" in 25 Sprachen zur Auswahl stand, und Sprühfarben konnte jeder seine Fläche gestalten - ein Statement dafür, wie offen und friedlich die Städte Sundern und Arnsberg und Ihre Bewohner*innen sind.

Die Konversationskarten können für Zielgruppen jedweder Altersstufe genutzt werden. Foto: Tina Hölzel

Rassismus ist kein einfaches Thema für politische Bildungsarbeit. Denn wie steige ich in das Thema ein – ohne auf der einen Seite Betroffene zur Schau zu stellen oder gar zu retraumatisieren und auf der anderen Seite Skeptiker*innen von Rassismuskritik direkt zu verlieren? Dabei hilft ein Set mit Konversationskarten.

In Konstanz wurde aus über 300 Rettungswesten das Wort "Würde" gebaut. Foto: Jürgen Weber & Leo Fleischmann

In Konstanz wurde mit einer spektakulären Kunstaktion im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021 auf das Schicksal von geflüchte-ten Menschen auf dem Mittelmeer und die zivile Seenotrettung aufmerksam gemacht. Dazu wurde am Ufer des Bodensees aus über 300 Rettungswesten das Wort „Würde“ gebaut und im Wasser verankert.

Kreativaktion zur Interkulturellen Woche Bottrop; Foto: Ev. Kirchengemeinde Bottrop - Integrationsagentur Bottrop

Das IKW-Motto #offen geht, lädt ein offen zu sein, nicht wegzuschauen, sich nicht einzuigeln, offene Herzen, Ohren zu haben, offen zu sein für Vielfalt – das ist nicht einfach, manchmal befremdlich, man benötigt Mut, Geduld und Zuversicht auch etwas auszuhalten, sich auf Veränderungen einzulassen. Offen sein, (...) kann sehr bereichernd sein. 

Steine-Aktion: Vielfältig bemalte Steine als Symbol der Vielfalt in unserer Gesellschaft. Foto: Diakonisches Werk Tübingen

Zum Abschluss der diesjährigen Interkulturellen Woche versammelten sich auf der Platanenallee in Tübingen zahlreiche Kinder und Erwachsene sowie Einheimische und Migranten mit ihren selbstbemalten, vielfätig gestalteten, bunten Steinen. Unter dem Motto “#offengeht“ hatte der Arbeitskreis zur Interkulturellen Woche die Steine-Aktion organisiert. 

Bei der Aktion in Rheinberg wurden alte Bettlaken kreativ gestaltet.  Foto: European Homecare GmbH

Aktionen im Rahmen der Interkulturellen Woche sind auch in größeren Zentren zur Unterbringung von Geflüchteten möglich, wie dieses Beispiel aus Rheinberg in Nordrhein-Westfalen zeigt. Dort fand während der IKW 2021 eine Veranstaltung unter dem Motto “Kunst verbindet“ statt. Dabei ging es um Vielfalt und Engagement.

Die Mädchengruppe bei der Ausstellungseröffnung im KAFF Kinder- und Jugendhaus Meißen. Foto: Karla Rohde

Tandem Meißen ist ein interkulturelles Mädchenprojekt des Museum unterwegs Meißen e.V., das vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert wird. Als erste gemeinsame Herausforderung wurde die Ausstellung zur IKW im Landkreis Meißen geplant, bei der "Urban Sketches" (Skizzen aus der Stadt) zu sehen waren.

Bei der Podiumsdiskussion berichteten unter anderem Jugendliche darüber, was es für sie bedeutet, anderen zu helfen und Gutes zu tun. Foto: Diakonie Meißen

Wieviel Ehrenamt brauchen wir, um unsere Region aktiv zu gestalten und sie mit Leben zu füllen? Was bedeutet es überhaupt, ehrenamtlich aktiv zu sein? Und wo gibt es Bedarf? Das Projekt Komm, ich zeig dir meinen Verein! lud im Rahmen der IKW im Landkreis Meißen zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Ehrenamt" nach Radebeul ein.

Der Zuspruch war groß beim "PARK(ing) Day". Foto: Stadt Ravensburg

Am Samstag, 18. September 2021, fand in der Unterstadt in Ravensburg im Rahmen der Interkulturellen Woche der erste "PARK(ing) Day" statt. Anstelle von parkenden Autos wurde der Raum von zahlreichen Menschen kreativ genutzt. Ein kunterbunter Tag, der bei schönstem Wetter viele Besucherinnen und Besucher anzog.

Galerie mit Solidaritätsfotos

Mitarbeiter:innen der Caritas-Migrationsberatungen in Niedersachsen haben eine Aktion gestartet, um Solidarität mit den bedrohten Menschen in Afghanistan zu zeigen: "Ein Schild der Nächstenliebe". Eine Idee, die auch im Rahmen der Interkulturellen Woche aufgegriffen und gut umgesetzt werden kann.

Little Amal in London

Mit "The Walk" kommt  ein interkulturelles Event nach Deutschland, das in die Interkulturelle Woche integriert werden kann: ein reisendes Festival, das von Gaziantep nahe der türkisch-syrischen Grenze bis nach Manchester in Großbritannien führen wird. Vom 30. September bis zum 5. Oktober wird es durch Deutschland ziehen.

CIVIS – Europas Medienpreis für Migration, Integration und kulturelle Vielfalt zeichnet Programmleistungen aus, die das friedliche Zusammenleben in der europäischen Einwanderungsgesellschaft fördern.

CIVIS – Europas Medienpreis für Migration, Integration und kulturelle Vielfalt zeichnet Programmleistungen im Radio, Fernsehen, Internet aus, die das friedliche Zusammenleben in der europäischen Einwanderungsgesell-schaft fördern. Von den diesjährigen Preisträgern möchten wir drei Beiträge besonders für die IKW empfehlen.

Plakat ÖKT 2021

Beim 3. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT), der vom 13. bis 16. Mai überwiegend digital stattgefunden hat, standen einige Veranstaltungen zum Thema Flucht, Asyl und Migration auf dem Programm. Sie bilden Themen und Formate ab, die auch für die Interkulturelle Woche interessant sind. Hier gibt es die Links zu den Aufzeichnungen.

Das Kunstwerk in der Münchner Frauenkirche. Foto: Erzbischöfliches Ordinariat München / Hendrik Steffens

Anlässlich des 40. Jahrestages des Oktoberfestattentats wurde beim bundesweiten Auftaktgottesdienst zur Interkulturellen Woche am 27. September 2020 in der Münchner Frauenkirche das Kunstwerk "Der gesprengte Ring" erstmalig präsentiert. Die Skulptur kann ab sofort ausgeliehen, die Idee aber auch adaptiert werden.