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Aktuelles

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat den Vorschlag von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) begrüßt, demzufolge Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Flüchtlingsrettung einnehmen soll. "Jetzt müssen Taten folgen und zwar so schnell wie möglich", sagte der bayerische Landesbischof dem Radiosender Bayern2.

In einer neuen Studie hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung untersucht, welche Faktoren künftig weltweite Wanderungen beeinflussen, wie sie sich bis 2030 entwickeln könnten und was das für die Zuwanderung in die EU bedeutet. Denn angesichts der demografischen Entwicklung der EU wäre mehr Zuwanderung durchaus wünschenswert.

"Plage", "Krankheit", "Ungeziefer": Auf Twitter konnte bisher fast ungehindert Hass gegen Religionsgemeinschaften geschürt werden. Dagegen will der Kurznachrichtendienst mit strengeren Regeln vorgehen. Das hatten tausende Nutzer gefordert. Nun weitet Twitter die eigene Definition von "Hate speech" aus.

Eine neu gegründete gemeinnützige Organisation will künftig Betroffenen von Hasskommentaren im Netz helfen. Bei "Hate Aid" stehen neben einer Beratung und psychologischer Hilfe auch IT-Spezialisten und Rechtsanwälte bereit. Erstrittene Schmerzensgelder fließen wieder zurück in die Prozesskostenfinanzierung.

Auf Einladung der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz waren etwa 150 Praktiker*innen, Expert*innen und Ehrenamtliche zum Vierten Katholischen Flüchtlingsgipfe in Essen zusammengekommen, um über Fremdenfeindlichkeit als Herausforderung der kirchlichen Flüchtlingshilfe zu diskutieren.

Tausende werden am Samstag, dem 6. Juli, ein klares Zeichen für die Rechte von Geflüchteten und gegen Kriminalisierung von Seenotrettung bei Demonstrationen setzen. In über 60 Städten sind Demonstrationen der SEEBRÜCKE-Bewegung angemeldet. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, unterstützt das Engagement der Seebrücke.

Die Interkulturelle Woche vor Ort

Good Practice

Auf dem Dortmunder Opernvorplatz wurden während des Kirchentages die Namen von verstorbenen Geflüchteten auf große Banner geschrieben.

Eine tolle Aktion auch für die Interkulturelle Woche: Beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund wurden die Namen von Geflüchteten, die auf dem Weg nach Europa verstorben sind, auf ein Banner geschrieben, das an einem Kirchturm aufgehängt wurde. Die Aktion kann für einen kleineren Rahmen adaptiert werden.

2019: "Heimat-Plakate" der IGS Ingelheim entlang der Albrecht-Dürer- Str. 30; F: Tobias Boos

„bunte Schule“ ist ein „Vielfalt“-Projekt zum Thema Heimat für eine Gruppe innerhalb der Schule, eine Klasse, eine Jahrgangsstufe oder eine ganze Schulgemeinschaft. Die "Heimat-Plakate" der Schüler*innen werden im Anschluss öffentlich präsentiert. www.meine-stadt-bunt.de. Siehe Mappe im Anhang.

Machen Sie es nach! Die Teltower evangelische Kirchengemeinde macht es vor: Am Abschlusswochenende der Interkulturellen Woche 2019 werden 24 Stunden lang Menschen aus der Region aus dem ganz besonderen Buch „Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste“ lesen.

Das Besondere an den Wanderausstellungen: Jugendliche begleiten Jugendliche durch die Präsentation.

Das Anne Frank Zentrum in Berlin realisiert bundesweit Wanderausstellungsprojekte in Zusammenarbeit mit einem lokalen Trägerkreis aus zahlreichen Kooperationspartnern. Das Besondere: Jugendliche führen andere Jugendliche durch die Ausstellungen.

Rosaria Chirico bei einer Lesung.

Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas, des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Erinnerungen und Erfahrungen teilen sie seit 2015 mit jedem, der sie hören will: die "Daughters and Sons of Gastarbeiters".

Das Team des Jüdischen Puppentheaters "Bubales"

"Es gibt kein jüdisches Puppentheater in Deutschland." Das war vor sieben Jahren die Motivation für Shlomit Tulgan, genau ein solches zu gründen. Seitdem ist sie mit ihrer Truppe "Bubales" unterwegs – und spielt aktuell ein besonderes Stück, das in deutscher und arabischer Sprache aufgeführt wird.