1. Initiierung – Kernteam - Kooperationen
Idee konkretisieren und Ziele definieren: Was genau möchtest Du mit der Interkulturellen Woche in Deiner Kommune erreichen? Welche Themen und Formate schweben Dir vor?
Unterstützung suchen und ein Kernteam aufbauen: Suche frühzeitig nach Mitstreiter:innen. Das können engagierte Einzelpersonen, Vertreter:innen von Migrantenorganisationen, Vereinen, Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, der lokalen Verwaltung (Integrationsbeauftragte:r, Programm „Demokratie leben“, Kulturamt etc.), Unternehmen oder andere relevante Akteur:innen sein. Ein kleines, motiviertes Kernteam, das sich die ersten Aufgaben teilt, ist entscheidend.
Erstes Brainstorming: Organisiere ein erstes Treffen mit dem Kernteam, um Ideen für mögliche Veranstaltungen, Zielgruppen und Kooperationspartner:innen zu sammeln. Diskutiert über das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche (wird alle zwei Jahre neu festgelegt) und wie Ihr es lokal interpretieren könnt.
2. Überblick verschaffen - Bedarfe ermitteln – Ressourcen einschätzen
Bestandsaufnahme: Recherchiert im Team, welche interkulturellen Initiativen und Angebote es bereits in Eurer Kommune gibt. Wer sind die relevanten Akteur:innen? Gibt es bereits Veranstaltungen oder Netzwerke, an die Ihr anknüpfen könnt? Parallelstrukturen können somit vermieden und Synergien genutzt werden.
Bedarfsanalyse: Sprecht mit verschiedenen Gruppen in Eurer Kommune (z.B. Migrant:innenselbstorganisationen, lokale Vereine, Geflüchtete, Menschen mit Rassismuserfahrung), um deren Bedürfnisse, Wünsche und Ideen für eine Interkulturelle Woche zu erfahren. Was fehlt? Welche Themen sind wichtig? Welche Formate würden gut angenommen?
Verschafft Euch einen ersten Überblick über mögliche Ressourcen.
Personal: Wer kann ehrenamtlich oder hauptamtlich Zeit investieren?
Räumlichkeiten: Welche Orte (Gemeindezentren, Schulen, öffentliche Plätze, Mehrgenerationenhäuser, Vereine etc.) stehen für Veranstaltungen zur Verfügung?
Finanzen: Gibt es Fördermöglichkeiten (kommunal, regional, landesweit)? Welche Eigenmittel könnt Ihr mobilisieren?
Netzwerke: Welche Kontakte und Partnerschaften könnt Ihr nutzen?
3. Grobkonzept entwickeln - Zeitplan festlegen
Grobes Veranstaltungskonzept: Skizziert erste Ideen für mögliche Veranstaltungsformate (z.B. Workshops, Lesungen, Filmvorführungen, Konzerte, interkulturelle Cafés, Ausstellungen, Sportangebote etc.). Lasst Euch von unseren Good Practice-Beispielen inspirieren.
Festlegung eines vorläufigen Zeitplans: Die bundesweite Interkulturelle Woche findet in der Regel Ende September statt. Legt einen groben Zeitplan für die verschiedenen Phasen der Organisation fest:
- Bis wann soll das Kernteam stehen?
- Bis wann sollen erste Kooperationspartner:innen kontaktiert sein?
- Wann beginnt die konkrete Planung einzelner Veranstaltungen?
- Wann ist der Stichtag für Anmeldungen von Beiträgen und Angeboten im Rahmen der Interkulturellen Woche?
- Wie und wo können Angebote gesammelt werden? Welches Tool kommt dafür in Frage?
- Wann beginnt die Öffentlichkeitsarbeit?