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Tagungsprogramm
(Stand: 4. Dezember 2025)

Unser Motto "dafür!" geht bewusst ins zweite Jahr. Es ist ein klares Statement für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft. In einer Zeit, die von Polarisierung und gesellschaftlichen Spaltungen geprägt ist, genügt es nicht, nur "dagegen" zu sein. Wir müssen aktiv "dafür!" einstehen – für jeden einzelnen Menschen, für Menschlichkeit und für ein respektvolles Miteinander.
Der Ansatz der "Hope-Based Communications" setzt den strategischen Rahmen für unsere diesjährige Vorbereitungstagung. Im Jahr nach unserem 50-jährigen Jubiläum ist es nun an der Zeit, den Blick klar nach vorn zu richten und uns mit neuen Werkzeugen auszustatten. Wir wollen gemeinsam lernen, wie wir die Narrative der Hoffnung stärken, uns von einer defensiven Haltung lösen und die positiven Visionen für unsere Gesellschaft offensiv in den Mittelpunkt rücken können.
Diese Tagung dient dazu, Sie als Multiplikator:innen zu stärken und zu vernetzen. Wir möchten konkrete Impulse und Anregungen für die Gestaltung der Interkulturellen Woche vor Ort geben und in den Austausch kommen über kreative Formate und Kooperationsmöglichkeiten.
Die thematischen Schwerpunkte spiegeln die aktuellen Herausforderungen wider: Sie reichen von der Stärkung der Debattenfähigkeit durch Strategien gegen rechtspopulistische Diskurse über die Entwicklung lokaler Antworten auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel als Fluchtgrund bis hin zum Rückblick auf das zivilgesellschaftliche Engagement des "Sommers der Migration" 2015.
Im Rahmen einer Austausch-Börse soll Vernetzung ganz konkret und praktisch werden. Hier gehen wir den Fragen nach, welche konkreten Erfolgsstrategien für die IKW in ländlichen Räumen umsetzbar sind, wie wir die Kooperation mit Partnern wie Sportvereinen und Migrant:innenselbstorganisationen nachhaltig intensivieren können und wie dem (politischen) Druck begegnet werden kann, dem sich viele Organisierende derzeit ausgesetzt sehen.
Wir danken Ihnen für Ihr unermüdliches Engagement und freuen uns auf inspirierende Tage des Austauschs und der Vernetzung hier in der Evangelischen Akademie Frankfurt am Main.
Freitag, 20. Februar 2026
12.30 Uhr: Ankommen, Anmeldung
13.00 Uhr: Begrüßung
Dr. Beate Sträter, Vorsitzende Ökumenischer Vobereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche (ÖVA)
13.10 Uhr: Grußworte
Staatsministerin Natalie Pawlik (SPD), Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (angefragt)
Mike Josef (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
Oberkirchenrätin Christina Schnepel, Referatsleitung Ökumene EKHN und Leitung Zentrum Oekumene EKHN und EKKW
13.30 Uhr: "Dafür! Empowerment und Mut in herausfordernden Zeiten – Wie wir der gesellschaftlichen Spaltung begegnen"
Nico Mokros, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Gesine Schmidt-Schmiedbauer, One step beyond
14.30 bis 14.50 Uhr
Pause
14.50 Uhr: Vorstellung der Arbeitsgruppen
Antonia Rösner (ÖVA)
15.00 Uhr: Thematische Arbeitsgruppen
AG 1: "Mutig einstehen: Argumente und Strategien gegen rechtspopulistische Diskurse"
Onna Buchholt, Bundesverband Mobile Beratung
Dr. Liriam Sponholz (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung
Moderation: Dr. Isabel Schmidt, Stiftung gegen Rassismus
AG 2: "Vielfalt leben: Best Practices interkultureller Öffnung und Partizipation vor Ort"
N.N., Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland - DaMOst e.V. (DaMOst)
Anna Lena Hemmer, Burgenlandkreis, Migrationsagentur
Dr. Stephan Meyer (CDU), Landrat Landkreis Görlitz (angefragt)
Moderation: Sopio Kaplan, KAUSA-Landesstelle Thüringen / ÖVA
AG 3: "Menschenrechte für alle: Flucht, Asyl und die universelle Geltung von Art. 1 GG"
N.N., PRO ASYL
Miriam Menzel, Frei & Gleich, Menschenrechtsinitiative der EKD
Moderation: N.N.
AG 4: "Klimawandel als Fluchtgrund: Globale Herausforderungen und lokale Antworten der IKW"
Katja Steiner, DGB-Bildungswerk
Astrid Hake, Eine Erde. Das ökumenische Netzwerk
Moderation: Georgios Siomos, Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland / ÖVA
AG 5: "Demokratie stärken: Prävention von Antisemitismus und Antimuslimischem Rassismus"
N. N., Bildungsstätte Anne Frank (angefragt)
Dr. Yasemin El-Menouar, Bertelsmann Stiftung
Moderation: Dr. Beate Sträter, ÖVA-Vorsitzende
AG 6: "Kirche als Raum der Zuflucht und des Muts: Kirchliches Engagement in der Vielfaltsgesellschaft"
Dr. Brigitta Sassin, Referat Muttersprachliche Gemeinden in der Katholischen Stadtkirche Frankfurt am Main
Henning Flad, Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus
Moderation: Pater Gaby Geagea, Leiter der Maronitenmission Deutschland
AG 7: "10 Jahre 'Sommer der Migration': Kommunale Integration zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und Strategieentwicklung"
Claudia Walther, Bertelsmann StiftungDr. Armin v. Ungern-Sternberg, Stadt Frankfurt, Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AMKA)
Ahmad Bayan, Welcome In e.V. Fulda
Moderation: Michael Büsgen, Diakonie Hessen
AG 8: "Dialoge wagen: Strategien für das konstruktive Gespräch in polarisierten Zeiten"
Jonas Frykmann, Bündnis für Demokratie
Christina Wüstefeld, Diakonie Deutschland
Moderation: Kerstin Düsch-Wehr, Kommissariat der deutschen Bischöfe / ÖVA
17.00 – 17.30 Uhr:
Pause
17.30 Uhr: Podiumsdiskussion
"Zusammenhalt vor Ort – Lokale Initiativen als Motor der Demokratie"
Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
Staatsministerin Heike Hofmann, Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales des Landes Hessen
Dr. Rubén Martin Cárdenas Carbajal, Co-Vorsitzender von DaMOst e.V.
Moderation: Antonia Rösner
18.30 Uhr: Abendessen
19.30 Uhr: Inspirierender Abendimpuls
Kabarettist Muhsin Omurca
Samstag, 21. Februar
8.45 bis 9.15 Uhr: Morgenandacht (ACK)
Alte Nikolaikirche Frankfurt am Main
9.30 bis 10.30 Uhr: Austauschbörse "Handlungsorientierung für die IKW 2026 – Vom Mut zur Aktion"
Konkrete Impulse und Anregungen für die Gestaltung der Interkulturellen Woche 2026 vor Ort. Austausch an Thementischen über kreative Formate und Kooperationsmöglichkeiten.
10.30 bis 11.00 Uhr:
Pause
11.00 Uhr: Vorstellung der Motive zur Interkulturellen Woche 2026
11.15 bis 12.45 Uhr: Abschlussplenum: "Vernetzung und Ausblick: Die IKW als starke Stimme für Demokratie und Vielfalt"
Dr. Beate Sträter, Vorsitzende ÖVA
Dr. Isabel Schmidt, Stiftung gegen Rassismus e.V.
Sopio Kaplan, KAUSA-Landesstelle Thüringen / ÖVA
Dr. Brigitta Sassin, Katholische Stadtkirche Frankfurt am Main)
Michael Büsgen, Diakonie Hessen
Kerstin Düsch-Wehr, Kommissariat der deutschen Bischöfe / ÖVA
Gesine Schmidt-Schmiedbauer, One step beyond
Open Seat, auf dem freien Stuhl können Teilnehmende Platz nehmen und sich einbringen.
Moderation: Antonia Rösner, Geschäftsführerin ÖVA
12.45 Uhr: Verabschiedung
Antonia Rösner, Geschäftsführerin ÖVA
13.00 Uhr: Ende der Tagung
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Übernachtung
Die Übernachtung ist nicht im Preis inbegriffen und muss getrennt von der Anmeldung gebucht werden. Die Übernachtungskosten werden von den Teilnehmenden direkt mit dem jeweiligen Hotel abgerechnet. In diesem Hotel ist für Teilnehmende ein Selbstbucher-Kontingent eingerichtet:
Motel One Frankfurt-Römer
Berliner Straße 55
60311 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 87 00 403-0
E-Mail: frankfurt-roemer@motel-one.com
Reservierungsnummer / Stichwort: 557423363 / Interkulturelle Woche
Das Kontingent ist bis zum 10.01.2026 abrufbar. Bitte verwenden Sie für Ihre Anfrage dieses Formular.
Tipp: Motel One hat ein dynamisches Preissystem. Daher kann es zu bestimmten Zeitpunkten günstiger sein, direkt über die Homepage zu buchen.
Informationen zum Tagungshaus
Evangelische Akademie Frankfurt
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main
E-Mail: office@evangelische-akademie.de
Telefon: 069 / 17 41 526-0
Fax: 069 / 17 41 526-25
www.evangelische-akademie.de
Respektvoller Umgang bei unseren Veranstaltungen / Einlassvorbehalt
Der Ökumenische Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche legt großen Wert darauf, dass seine Veranstaltungen in einer respektvollen Atmosphäre stattfinden können. Wir wünschen uns engagierte Auseinandersetzungen in der Sache, in denen mit Argumenten, aber ohne Polemik diskutiert wird. Als Veranstalter behalten wir es uns daher vor, Personen den Zutritt zu unseren Veranstaltungen zu verwehren, die extremen Parteien oder Organisationen angehören oder die bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Personen, die unsere Veranstaltungen mit entsprechenden Positionen stören, werden von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen. Film-, Foto- und Tonaufnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem Ökumenischen Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche gestattet.
Bild- und Tonmaterial der Veranstaltung
Wir erstellen Bildmaterial. Mit der Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass wir gegebenenfalls Fotos oder Videos veröffentlichen, auf denen Sie zu erkennen sind.
Zur Anmeldung
Eine Tagung in Kooperation mit: