Antisemitismus

2021

Die "Schalömchen"-Bahn macht im Kölner Schienennetz auf das Festjahr aufmerksam.

In diesem Jahr feiern Juden und Nicht-Juden bundesweit ein gemeinsames Festjahr: Dass das Judentum Europa maßgeblich geprägt hat und auch für Deutschland konstitutiv war, dass Jüdinnen und Juden seit mindestens 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschland leben – das wird in diesem Jahr gewürdigt. 2021 soll der Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern vor allem auf die Gegenwart gerichtet werden.

2020

Die Tür der Synagoge in Halle mit Einschusslöchern. Hier versuchte der Attentäter am 9. Oktober 2019 einzudringen.

Wir dokumentieren die Rede von Marc Grünbaum, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main. Sie wurde bei einer Kundgebung in Frankfurt/M. wenige Tage nach dem Terroranschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) im Oktober 2019 gehalten.

Das Grußwort wurde verlesen von Beate Sträter, der stellvertretenden Vorsitzenden des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur Interkulturellen Woche. Foto: Blatt / ÖVA

"Eine Gesellschaft, die sich von den Werten entfernt, auf denen sie aufgebaut ist, kann nicht lange Bestand haben. Gemeinsam gegen den Hass anzugehen und den Hetzern mit Bestimmtheit und dem Selbstbewusstsein der Demokraten entgegenzutreten, ist die Aufgabe unserer Zeit." - Grußwort von Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, zum IKW-Auftakt.