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Aktuelles

Sinti und Roma sowie andere von Antiziganismus betroffene Personen werden in erheblichem Ausmaß vom Zugang zu angemessenem und bezahlbarem Wohnraum ausgeschlos-sen. Dies geht aus dem Bericht „Antiziganismus und Wohnen“ hervor, den die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) veröffentlicht hat. Grundlage sind 903 dokumen-tierte Fälle aus dem gesamten Bundesgebiet im Zeitraum 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2025.

Der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum ist ein zentrales Element für gesellschaftliche Teilhabe. In Deutschland trifft allerdings in vielen Städten eine wachsende Nachfrage auf ein stagnierendes Angebot. Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) hat in seinem Jahresgutachten 2026 "Raum für Entwicklung: Wohnen und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft" untersucht und jetzt die Ergebnisse vorgestellt.

Das Grundgesetz feiern: Dieser Aufruf findet breite Unterstützung. Ob Feste, Theateraufführungen oder Veranstaltungen: Zahlreiche Organisationen, Initiativen, Vereine und Gemeinden planen rund um den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026 bunte Aktionen. "Wir wollen in den Fokus rücken, welche Werte das Fundament unseres Landes bilden", betont Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus in Darmstadt.

Der Amnesty-Jahresbericht 2025/26 zur Lage der Menschenrechte weltweit offenbart eine verschärfte Menschenrechtskrise. Die Politik der US-Regierung ist systematischer Angriff auf die Menschenrechte, die Zivilbevölkerung in Iran ist doppelt bedroht, das sind zwei Erkenntnisse des Berichts. Anmesty International fordert die deutsche Bundesregierung unter anderem auf, nicht zur Komplizin autoritärer Regierungen zu werden.

Kurz nachdem die Bundesregierung angekündigt hat, die staatliche Förderung von Demokratiearbeit deutlich umzustrukturieren, zieht die Amadeu Antonio Stiftung eine alarmierende Bilanz: 2025 wurden im Schnitt jeden dritten Tag Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft in Deutschland verzeichnet. Die Zahlen sind Ergebnis des aktuellen Sicherheitsreports "Feindbild Zivilgesellschaft", den die Stiftung jetzt veröffentlichte.

Die von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) der Presse kommunizierten Pläne für das Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefährden wirksame Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und die Entwicklung innovativer Bildungsansätze zur Extremismusprävention im digitalen Raum. "Das ist Politik mit der Kettensäge", sagt Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank

Die Interkulturelle Woche 2020 findet statt

Good Practice

Die Mitglieder von ParaΞenon leben in Deutschland, Griechenland und Kroatien. Jeden Sommer treffen sie sich, um eine große internationale Produktion zu entwickeln.

Das Ensemble ParaΞenon wurde von der deutschen Sängerin Theresa Stenzel und dem griechischen Komponisten Konstantinos Margaris gegründet und hat seinen Sitz in Athen und Frankfurt am Main. Seit 2022 entwickelt es eine Erzählkunst, die sich den Mitteln der Musik wie denen der darstellenden Künste bedient.

Das Tanztheater-Ensemble Nuievo Estilo Dance aus Kolumbien ist eine der Gruppen, die 2026 nach Deutschland kommt. Foto:

Die KinderKulturKarawane bringt junge Menschen aus dem Globalen Süden mit Jugendlichen in Europa, vor allem im deutschsprachigen Raum, zusammen. Seit mehr als 25 Jahren kommen so jedes Jahr Gruppen junger Künstler:innen aus soziokulturellen Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika nach Deutschland.

Frieden - das ist es, was sich die Menschen in Afghanistan nach wie vor wünschen.

Der langjährige Deutschlandfunk-Journalist und Konfliktforscher Martin Gerner beantwortet in seinen Multimedia-Vorträgen aktuelle Fragen zum Thema Afghanistan und Integration von Afghanen. Außerdem erzählt er von seinen Begegnungen in dem Land am Hindukusch vor der Machtübernahme der Taliban. 

Besucher:innen in der Ausstellung "ZUSAMMEN:FREI UND GLEICH"

Die neue Ausstellung ZUSAMMEN.FREI UND GLEICH macht Menschenrechte greifbar – spielerisch und  interaktiv. Durch innovative Luftkissen-Elemente lernen Besucher:innen Menschenrechte besser kennen, kommen miteinander in den Austausch und erfahren, wie sie selbst aktiv werden können.

Der Flashmob-Fächer enthält 20 Ideen und Anleitungen für kreative Aktionen.

Die EKD-Menschenrechtsinitiative "Frei und Gleich" hat ein Aktionstool veröffentlicht, das Impulse liefert, um für die Menschenrechte die Stimme zu erheben und das sich auch für die IKW eignet. Der Flashmob-Fächer "ZUSAMMEN.TUN" liefert auf 40 Seiten kreative Ideen für Flashmobs und Aktionen im öffentlichen Raum.

YOUNIWORTH, die mobile Ausstellung der Jugendmigrations-dienste (JMD), richtet den Blick auf das Zusammenleben junger Menschen in Deutschland. Ziel der Ausstellung ist es, für die Themen Jugend und Migration zu sensibilisieren, Vorurteile zu hinterfragen und einander besser kennenzulernen.

Videos

Video-Übersicht

Am IKW-Eröffnungswochenende waren wir auf Tour. Im Landkreis Kulmbach war ÖVA-Geschäftsführerin Antonia Rösner zu Gast bei Souzan Nicholson, der Leiterin des Fachbereichs Migration, Unterbringung und Integration beim Landkreis. Im Deutschen Dampflokomotivmuseum in Neuenmarkt - einer tollen Location - führte Souzan am Vorabend der IKW-Eröffnung ein Interview mit Antonia.

Der Sender TV Westsachsen hat über den IKW-Auftakt in Crimmitschau im Landkreis Zwickau berichtet, wo auch die ÖVA-Geschäftsstelle zu Gast war. Auch ÖVA-Geschäftsführerin Antonia Rösner wurde interviewt. Vielen Dank noch mal an die Gastgeber Eispiraten Crimmitschau und die Stiftung Soziale Dienste als Organisatorin. Wir wünschen Euch noch viel Zuspruch für Eure Veranstaltungen der Interkulturellen Woche

"Wir sind mehr als ein Land mit Menschen mit Migrationshintergrund. Deutschland ist ein Land mit Migrationshintergrund. Ein Deutschland ohne Einwanderer wäre ganz ohne Zweifel ein ärmeres Land." - Das sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 16. Mai 2025 in Berlin beim Festakt "50 Jahre Interkulturelle Woche". Sehen Sie hier die gesamte Rede.

Hefteinträge

Landeserstaufnahmeeinrichtung in Freiburg: Forscher der Universität Hildesheim und der Mediendienst Integration haben im Oktober 2025 deutsche Kommunen und Landkreise zum dritten Mal zum Stand der Aufnahme und Integration von Geflüchteten befragt.
Ankommen und bleiben

Eine Befragung unter knapp 900 Kommunen im Oktober 2025 zeigt: Der "Notfallmodus" bei der Flüchtlingsunterbringung ist 2025 seltener geworden. Für die überwiegende Mehrheit bleibt die Situation dennoch herausfordernd. Das fanden Forscher der Universität Hildesheim und der Mediendienst Integration nun heraus. 

© Tumisu/Gerd Altmann auf Pixabay
Flucht und Migration

Die Bundesregierung will irreguläre Migration begrenzen und internationale Fachpersonen gewinnen - das kann nicht wirklich funktionieren. Für die Gewinnung braucht es eine Willkommenskultur, die wird aber durch Ankündigungen und Maßnahmenpakete unterminiert. Und an den Zuzug internationaler Fachpersonen werden unrealistische Erwartungen geknüpft.

Interreligiöse Veranstaltungen sind fester Bestandteil vieler Interkulturellen Wochen - wie hier in Cuxhaven im Jahr 2023. Foto: Norbert Matthies
Vielfalt gestalten

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel und der Krieg in Gaza wirken sich auch in Deutschland auf die gesellschaftliche Stimmung aus. Welche Folgen hatte der 7. Oktober für den interreligiösen Dialog? Der Mediendienst Integration hat bei Initiativen nachgefragt, die von sehr unterschiedlichen Erfahrungen berichten.